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Awassa

Ausblick im Gebirge auf dem Weg nach Awassa.
Straßenverkauf von Baumwollschals auf dem Weg nach Awassa.

Der Weg nach Awassa ist lang und trotz der guten Straßen kommen wir mal wieder nur langsam voran. Zu Anfang halten wir noch an ein paar herrlichen Ausblicken zu den Seen Abaya und Chamo. Von hier aus ist die »Himmelsbrücke«, die beiden Seen voneinander trennt, gut zu erkennen. Ein Marktstand verkauft die bunten Schals der Dorze.

Bei der Weiterfahrt verlangen die großen Kuhherden Nervenstärke bei unserem Fahrer. Irgendwann taucht ein Pavian am Straßenrand auf. Das Auto vor uns füttert diesen mit einer Mango. Das Tier ist so nett, schnappt sich die leckere Beute und setzt sich damit neben unser Auto. Dankeschön für die nette Abwechslung.

Pavian auf dem Weg nach Awassa - Ätiopien.
Eine Kuhherde blockiert mal wieder den Weg nach Awassa.

Leider verleiten die gut ausgebauten Straßen der Chinesen zum Rasen. Wir begegnen erst einem toten Esel, dem diese Raserei zum Verhängnis wurde. Aber auch ein Lastwagen wurde aus der Kurve getragen und liegt jetzt auf der Seite.

Da keine Abschleppmöglichkeiten vorhanden sind, steht ein kurzes Stück vor dem Unfall einfach ein Schild, das auf eine tödliche Kurve aufmerksam macht.

Kleine Dörfer auf dem Weg nach Awassa
Da war wohl einer zu schnell in der Kurve. - Unfall typisch für die guten äthiopischen Straßen

Natürlich muss eine längere Mittagspause eingehalten werden. Wir wissen nicht, wo wir uns befinden, aber der Ort hat natürlich ein Touristenrestaurant, auf das wir mangels Hunger verzichten. Es wird viel gebaut. So lassen wir uns bei einer Runde durch die sandigen Straßen,

bei denen nur noch der Bitubelag fehlt, einstauben und gehen auf Motivsuche. Leider kommen wir erst spät bei Dämmerung in Awassa an. Deshalb lassen wir einen Spaziergang an den See bleiben und lassen den Abend stattdessen im Restaurant unseres Hotel ausklingen.

VG Wort
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