Granitfelsen und heller Sandstrand an der Source D'Argent auf La Digue

Reisebericht Seychellen mit Ausflügen auf zehn Inseln

Traumurlaub auf Mahé, Praslin und La Digue

Traumstrand, einer der schönsten Strände der Tropen, ein Strand wie aus dem Bilderbuch ... die Beschreibungen für die Strände der Seychellen wiederholen sich Insel für Insel. 15 Tage hatten wir Zeit, uns davon zu überzeugen, dass die Seychellen zu Recht zu den schönsten Urlaubsgebieten der Welt zählen.

Die schönsten Ausflüge und Strände auf den Trauminseln

Allen voran sind es natürlich die Traumstrände, welche die Touristen auf die Seychellen lockt. Doch neben den vielen, oft einsamen Sand- und Palmstränden gibt es noch so viel mehr auf den einzelnen Inseln zu entdecken. Mit Praslin, La Digue und Mahé haben wir auf allen drei wichtigen Inseln Station gemacht, aber auch Ausflüge zu kleineren Inseln wie Cousin, Curieuse und Grande Soeur unternommen und jede Menge tolle Erlebnisse gesammelt. Damit wünschen wir Ihnen viel Freude beim Stöbern in unserem Reisebericht über die Seychellen sowie bei Ihrer eigenen Reise in dieses herrliche Inselparadies. Hoffen wir, dass es uns allen erhalten bleibt.

Unsere fünf schönsten Inselerlebnisse auf dem Archipel

Anse Source d'Argant

Der Strand an der Anse Source d'Argent, der Silbernen Quellebucht, ist der Paradestrand der kleinen Seychelleninsel La Digue. Der feinsandige Strand wird von abgerundeten Granitfelsen malerisch durchbrochen. Türkisblaues Wasser in der sanft abfallenden Bucht macht den Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis. 

Schildkröten auf Curieuse

Die Insel Curieuse haben wir ab Praslin zweimal besucht. Beim ersten, geführten Ausflug stand die Station mit den Riesenlandschildkröten im Vordergrund. Für den zweiten Ausflug haben wir uns von der Bootstation, die unsere Lodge empfohlen hatte, einfach übersetzen und später wieder abholen lassen. Dadurch war es uns möglich, über die Insel bis zur einsam gelegenen Bucht Badamier zu spazieren.

Anreise auf die Seychellen

Der Nachtflug startet pünktlich und ist an sich ganz in Ordnung, zumal wir zu den Glücklichen gehören, die im Flieger schlafen können. Das war auch bei unserem ersten Seychellen-Flug so. Zu unserem Bedauern hat jedoch der Service von Condor zwischenzeitlich stark nachgelassen. Was wir damals in der Economy Class bekommen hatten, gibt es heute erst in der Premium Class. Mit Getränken und Essen werden die Economy-Gäste kurz gehalten und das Unterhaltungsprogramm ist extra zu bezahlen. Sie werben mit »billiger als Kino«. Gut, wir haben genug zum Trinken dabei und wollen ohnehin schlafen. Klar, der Konkurrenzkampf mit den arabischen Fluglinien ist groß. Wir aber hatten uns für Condor entschieden, weil wir dort nicht umsteigen müssen und bisher einen besseren Service bekommen hatten. Schade, dass die Fluglinie diesen abgeschafft hat.

Umso angenehmer ist der Service von Creole Travel Services bei unserer Ankunft auf Mahé. Der PR-Manager sollte uns zu unserem Hotel bringen. Leider hat dieser eine Reifenpanne und verspätet sich – ja, wir sind auf den Seychellen. Zum Warten werden wir in die Lounge von Creole gebracht und mit Getränken und einem heißen Erfrischungstuch versorgt. Wenig später werden wir abgeholt und zu unserem ersten Hotel dieser Reise gebracht.

Die ersten Stationen unserer Reise

Stationen unserer Seychellen-Reise

🛬
Flug nach Mahé
  • Flug über Nacht nach Mahé
  • vormittags Anschlussflug nach Praslin und privater Transfer zur Mango Lodge.
  • Erster Spaziergang an der Anse Volbert
🌴
Vallée de Mai

Ausflug in den Nationalpark Vallée de Mai mit der riesigen Coco de Mer.

🦤
Tagesausflug mit einem Katamaran
  • Rundgang zur Vogelschutzinsel Cousin
  • Mittagessen und Besuch der Schildkrötenstation auf Curieuse
  • Schnorcheln bei der unbewohnten Felseninsel Île St. Pierre
🏖️
Anse Lazio
🐢
Ausflug nach Curieuse

Selbst organisierter Ausflug zur Insel Curieuse mit Spaziergang zur Anse Badamier und Anse José

🏖️
La Digue
🏖️
L’Union Estate & Anse Source d’Argent
🏖️
Strände im Südosten ab der Grand’ Anse
🏖️
Anse Fourmis und Anse Patates

Fahrradtour entlang der Westküste von La Digue bis zu den Stränden Anse Fourmis, dem Ameisenstrand, und Anse Patates, dem Kartoffelstrand

🤿
Ausflug nach Les Soeurs
🛩️
Mahé
🧺
Viktoria & Nationalpark Morne Seychellois
🤿
Sainte Anne Marine Nationalpark
🤿
Anse Soleil

Spaziergang und Schnorcheln an der Anse Soleil

🏖️
Anse Intendance
  • Ausflug an den feinsandigen Strand der Anse Intendance im Südwesten Mahés
  • Spaziergang am Beau Vallon
🛫
Rückflug nach Deutschland

Rückflug über Nacht von Mahé nach Deutschland

FAQ – häufige Fragen zu unserer Seychellen-Reise


Rund um Mitte Juli, also im Winter, ist die beste Reisezeit für die Seychellen. Von den Temperaturen gibt es zu der Jahreszeit keinen großen Unterschied, allerdings weht zwischen Mai und Oktober der Passat aus Südosten, wodurch das Meer unruhig und oft aufgewühlt ist. Zugleich ist dies die trockenere Jahreszeit. Im Juli soll es im Schnitt vier bis fünf Regentage geben.

Bevor wir ankamen, hatte es hingegen mehrere Tage lang geregnet, zum Teil so stark, dass die Urlauber nichts unternehmen konnten. Auch während unserer zwei Wochen gab es keinen Tag, an dem nicht zumindest ein paar Tropfen fielen. Wohl aber kam zu unserem Glück das meiste nachts (als Regen, als Gewitter, als heftiges Unwetter) oder bis kurz nach dem Frühstück herunter, sodass wir dann doch weitestgehend verschont blieben.


Generell gilt: der Euro ist willkommen und an vielen Orten gängiges Zahlungsmittel. Teilweise sind die Preise in Euro günstiger als in der einheimischen Währung. Eine krasse Ausnahme haben wir beim Union Estate auf La Digue kennen gelernt, wo der Eintritt in Euro fast doppelt so hoch ist wie mit der seychellischen Währung.

Geld mussten wir keines tauschen, da es auf allen drei Hauptinseln genügend Geldautomaten gibt. Das geht schon am Flughafen los. Auch das Bezahlen mit Visa geht an vielen Orten. Für den Markt in Victoria oder die kleinen Supermärkte braucht man Rupie.


Für die Seychellen sind keine Impfungen vorgeschrieben. Impfung gegen Polio und Hepatitis (a und b) sind jedoch sinnvoll. Angst vor der großen Palmspinne braucht man nicht haben, da sie für den Menschen absolut ungefährlich ist – insofern man nicht vor Schreck in Ohnmacht fällt. Sehr gut aufbereitete bzw. fachkundigere Informationen findest Du bei OSIR, der Ostschweizer Infostelle für Reisemedizin.

 


Die Landessprachen auf den Seychellen sind Kreol (eine Mischung aus Englisch, Französisch und Wörtern aus Afrika), Englisch und Französisch. Deutsch ist eher selten, gibt es aber auch. Meistens haben wir uns daher auf Englisch, teils auch mit etwas Französisch unterhalten.


Das Frühstück ist in der Regel übersichtlich und bestand bei uns aus Obst, Toast, wenig Käse, Marmelade und Honig. Abends gab es fast immer Fisch. Insbesondere Red Snapper hatten wir doch einige Male auf dem Tisch liegen. Fleischgerichte sind möglich. Allerdings muss man eventuell einen Aufpreis zahlen, da das meiste Fleisch importiert wird. Die Preise für ein Essen sind vergleichbar mit Restaurants an der Deutsch/Schweizer Grenze und damit ein gutes Stück höher als in den meisten Regionen Deutschlands.


Einen Adapter brauchst Du nicht unbedingt. Steckdosen gibt es in allen Hotels, wobei wir teilweise einen englischen Adapter brauchten, teilweise aber auch einfach unsere Kabel direkt nutzen konnten. Zum Teil waren in den Steckdosen passende Adapter vorgesteckt. Probleme mit der Netzspannung hatten wir keine, da sie wie bei uns meist 220 Volt beträgt. Allerdings gab es am letzten Abend ein Gewitter bei dem gleich zweimal die Funken aus den Steckdosen flogen.


Wir haben bei Internet Travel Center bzw. Seychellen-Reisen gebucht, unsere Erfahrungen waren bestens. ITC hat sich vor Jahren auf den Indischen Ozean mit den Seychellen spezialisiert und ist dementsprechend erfahren in dieser Region. Die Reisebeschreibung war ehrlich, die Unterkünfte auf Praslin und Mahé sehr schön gelegen und die Familie vom Rising Sun Guesthouse auf La Digue freundlich und aufmerksam.

Die Transfers haben alle gut geklappt. Ausnahme war ein Ausflug, der auf einem Tag gebucht war, an dem er nicht möglich ist. Das Geld für den bereits gezahlten Ausflug haben wir rasch zurückbekommen. Alles zusammengenommen, war das für uns Grund genug, bei einer späteren Reise in diese Region wieder bei ITC zu buchen.

VG Wort