Bei den Felsenkirchen von Lalibela ist uns besonders aufgefallen, dass viele Studenten unbedingt einen Dictionary brauchen. Es klingt vernünftig, die Ausbildung eines jungen Menschen zu unterstützen. Tatsächlich ist das jedoch ein Bombengeschäft für den Buchhändler, der mit dieser Masche ein und dasselbe Buch x-mal verkaufen kann. Den Erlös teilt er mit den angeblichen Studenten. Da soll man immer bedenken, was die Jungs später machen, wenn sie nicht mehr so wie Schulbuben aussehen?
Ebenfalls fanden wir nicht gut, dass eine Lehrerin unbedingt ein Schulbuch von einem Kind abkaufen musste. Sie hat zwar dazu gesagt, es soll ein altes sein, welches der Schüler nicht mehr braucht. Aber wie will sie kontrollieren, ob es nicht das Buch oder Heft von einem jüngeren Geschwister ist? Wenn sich das herumspricht, kann sich auch das schnell zu einer Masche entwickeln. Im schlimmsten Fall beraubt man die Kinder durch den Kauf dann ihrer Zukunft.