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Axum

Heilige Stadt der äthiopisch-orthodoxen Kirche

Am späten Nachmittag kommen wir verstaubt und verdreckt in Axum an. Unser Hotel ist so beschissen (sorry, aber bevor Sie sich entrüsten, lesen Sie den Bericht dazu), dass wir auf die eigentlich fällige Dusche verzichten und uns stattdessen die Stadt anschauen.

Wir befinden uns auf dem Hatsebo-Plateau in 2.160 m Höhe und sind circa 50 km von der Grenze zu Eritrea entfernt. Axum (auch Aksum) war früher die Hauptstadt des Königreichs von Aksum und hat einige antike Stätten.

in den Straßen von Axum
in den Straßen von Axum

Für die äthiopisch-orthodoxe Kirche gilt Axum als »Heilige Stadt«, nach deren Tradition hier die israelitische Bundeslade aufbewahrt wird. Somit sind wir in einem religiösen Zentrum,

welches jährlich Tausende von Pilgern anzieht. Es ist kurz vor Weihnachten und auch wir treffen auf viele Gläubige in weißem Gewand, die betend vor der Marienkathedrale stehen.

Anne wartet auf Spaghetti
Lars auch

Es ist schön, durch Axum zu schlendern. Auch im Dunkeln. Wir werden nicht angesprochen, egal in welcher Straße wir uns befinden. Die Hauptstraße ist inzwischen gut, mit breitem Gehweg, ausgebaut und die Nebenstraßen sind gerade im Ausbau. In einem völlig von Bäumen eingewachsenen Restaurant wagen wir es, unser Abendessen zu bestellen. Die Suppe ist schnell da.

Nur die Spaghetti lassen auf sich warten. Und zwar so lange, bis es stockdunkel ist und wir, bei Kerzenschein als einzige Lichtquelle, essen, was auch immer auf dem Teller ist. Sehen tun wir nicht viel.
Danach geht es zurück und Lars beschließt einen Umzug in ein anderes Hotel. Dankeschön! Ich hab' den liebsten Mann auf der Welt!

ganz alleine im Restaurant in Axum
in Axum wird viel gebaut.
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