Wenn wir gefragt werden, welches Land für uns bisher das fremdeste war, dann ist es Äthiopien. Eine andere Zeitrechnung, die eigene Religion und die vielen Kulturen und Sprachen machen Rundreisen in diesem Land so spannend. Nachdem wir erst den kulturellen Norden mit seinen alten Tempeln und kirchlichen Zeugnissen kennengelernt haben, ging es mit mehreren Jeeps in den wilden und wenig erschlossenen Süden von Äthiopien.
Rundreise durch die Königsstädte von Marokko: Rabat, Fes, Meknes und Marrakesch. Zudem waren wir in Mulay Idris und Volubilis und haben einen Ausflug ins Ourika-Tal im Hohen Atlas-Gebirge unternommen. Start und Ende der Reise war in Casablanca, wo wir die Moschee Hassan II. und die Medina angeschaut haben. Außerdem waren wir eine Woche am Meer bei El Jadida im Hotel Sofitel.
In Namibia erlebten wir eine unserer ersten Rundreisen in Afrika. Stationen der Reise waren der Fish River-Canyon, Duwisib-Castle, Sossusvlei und Sesriem, Swakopmund, Cape Cross mit der Robbenkolonie, die Felszeichnungen bei Twyfelfontein und der versteinerte Wald. Außerdem haben wir Safaris in der Kalahari und im Norden, östlich von Etosha unternommen.
Nach einem ruhigen Auftakt im Shona Langa Reserve im Bushveld haben wir das Smuts House und die Cullinan Diamond Mine bei Pretoria besucht. Nach einer Nacht in Carletonville sind wir mit dem eigenen Fahrzeug über Pilanesberg und Tshipise über das nördliche Pafuri Gate in den Kruger Nationalpark gefahren.
An fünf spannenden Tagen haben wir reichlich Elefanten, Antilopen und Giraffen, aber auch weniger bekannte Arten wie Manguste und Honigdachs gesehen. Weiter ging es über Swasiland in die Küstenstadt St. Lucia mit Ausflug zu den Flusspferden.
Von dort sind wir wieder Richtung Westen in die Drakensberge gefahren, wo wir eine herrliche Wanderung im Natal Nationalpark unternommen haben. Die letzten Nächte haben wir in Carletonville verbracht, von wo wir die nähere Umgebung der alten Bergbaustadt und den Vredefort Dome erkundet haben.
In Swasiland, dem heutigen Eswatini, verbrachten wir drei ruhige und eindrucksvolle Tage im Mlilwane Wildlife Sanctuary. Das kleine Naturreservat bietet eine entspannte Safari‑Atmosphäre mit Zebras, Antilopen und weiten offenen Landschaften, die man oft ganz ohne Auto erkunden kann. Ein Besuch im Swazi Cultural Village ergänzte unseren Aufenthalt um spannende Einblicke in Kultur, Traditionen und das Alltagsleben der Swazi.
Zweieinhalb Wochen haben wir die ehemalige Île Bourbon erkundet. Los ging es im Talkessel von Salazie mit zwei Wanderungen auf den Grand Sable und zur Gîte de Belouve.
Weiter ging es über die Nordostküste auf den Piton de la Fournaise, wo wir eine Tour zu den Nebengipfeln des Vulkans und einen nächtlichen Spaziergang zu einem Ausbruch unternommen haben.