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Fahrt in die Region Turmi

Aus den befestigten Straßen sind inzwischen rote Sandpisten geworden. Wir sind auf dem Plateau der Hamer. Die ersten begegnen uns beim Stopp in Dimeka, der Bezirkshauptstadt der Hamer.

Leider ist heute kein Markt, sodass wir uns mit einer Pause im Restaurant begnügen müssen. Wir sind froh, dass wir unseren Koch dabei haben. Er hat das Essen vorbereitet, ohne das wir sonst hungern müssten.

Fahrt durch die Turmi-Region
Campingpersonal muss hinten aufsteigen

Kurz nach unserer Ankunft weiß im Ort jeder Bescheid, dass Touristen da sind. So kommen nach und nach ein paar Hamer, die selbstgemachten Perlenschmuck und sonstigen Kram verkaufen wollen.

Unter ihnen ist eine hübsche Frau mit ihrem kleinen Sohn, der schon ganz emsig das Fotogeld einsammelt. Komisch, bei so einem kleinen Bub zahlen auf einmal alle gerne.

erste Hamer in Dimeka, der Bezirkshauptstadt der Hamer
Hamerfrau in Dimeka
in Dimeka - Bezirkshauptstadt der Hamer

Deutlich schwerer tun sich da die Händlerinnen, die zum Teil an den Tisch kommen und uns von hinten ihre Ware vor die Nase halten. Als Yitbarek dies mitbekommt, schreitet er ein.

»Das dürfen sie nicht«, bemerkt er und erklärt, dass dies als Bettelei angesehen wird. Und eben das ist auch bei den Hamer verboten oder zumindest verpönt.

Staubstraße in der Gegend von Turmi
Staubstraße in der Gegend von Turmi

Nach dem Essen fahren wir weiter zu unserem Campingplatz bei Turmi. Den Campingchef haben wir in Dimeka getroffen. Er freut sich natürlich über die Mitfahrgelegenheit.

Da kein Platz mehr in den Autos ist, klammert er sich einfach hinten ans Auto. Das kennen wir ja von den Kapverden und den vielen Staub stört hier wohl auch keinen.

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