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Brunnen beim Geierfelsen nahe Addis Zemen

In der Nähe von Addis Zemen steht eine Felsnadel markant in der Landschaft. Auf dieser Granitstele brütet eine Kolonie Geier und gibt ihr somit den Namen Geierfelsen.

Täglich halten hier Touristen auf dem Weg nach Gondar. Dafür nehmen die Kinder auf dem Nachhauseweg von der Schule gerne einen Umweg in kauf und schauen, ob es was zu holen gibt.

Geierfelsen bei Addis Zemen
Brunnen beim Geierfelsen bei Addis Zemen

Aber auch der, von einer österreichischen Hilfsorganisation erbaute Brunnen ist ein Anziehungspunkt für die Menschen aus der Umgebung. Da sich die Geier heute nicht blicken lassen,

ist dieser gleich interessanter für uns. Wasserholen ist Frauensache. Diese kommen mit gelben Kanistern zum Teil von sehr weit her, um am Brunnen sauberes Wasser zu holen.

äthiopischer Junge bei Addis Zemen
Äthiopierin bei Addis Zemen
äthiopischer Junge bei Addis Zemen

Hier fallen uns auch das erste mal die Entwicklungshelfer von World Vision auf. Hunger ist zwar kein großes Problem mehr von Äthiopien, dafür aber die Gesundheit der Menschen. So kümmert sich World Vision um die Behandlung einer Augenkrankheit, die durch Keime im Wasser verursacht wird und zur Erblindung führt. Vorbeugen kann man diese Krankheit mit sauberem Wasser und neuen Brunnen.

Beim Verteilen von Seife und Schulbedarf brauchen wir bald Nachschub. Dafür rennt Lars zum Bus. Mit dem »This is not Yours« kann er nichts anfangen – Lars auf Abwegen, wo gibt es denn so etwas? - und schon steht er verdutzt im falschen Gefährt. So schnell wird man seinen Mann los. Nein, grinsend wird der Bus gewechselt und noch mehr Seifen finden ihre Abnehmer.

Kinder beim Brunnen von Addis Zemen
äthiopische Frauen beim Wasserholen am Brunnen von Addis Zemen
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