Wir hatten lediglich Frühstück und das ist nichts, woran man sich gewöhnen sollte. Denn in den meisten Hotels bestand dies aus Rührei (oder Spiegelei, Omelett) mit Speck oder Kochschinken und Rösti sowie gebuttertem Toast mit Konfitüre und Honig. Dazu O-Saft und schwachen Kaffee. Auf Nachfrage gab es auch Schwarztee und Kelloggs.
Bei Hotels mit Büfett kamen Joghurt und Früchte dazu. Insgesamt war aber auch dort die Auswahl mager und das Angebotene in der Regel kalorienreich. In den Staaten gesund zu frühstücken, ist schwierig. Mittags und abends hatten wir dann die Wahl zwischen verschiedenem Fastfoodzeugs und ab und zu aber auch vollwertigen, leckeren Gerichten. Sehr oft haben wir das Essen ausfallen lassen, weil es uns einfach zu viel wurde.
Während die Lebensmittelpreise deutlich höher als bei uns sind, war das Essen gehen bei unserer Rundreise noch günstig. Zum Beispiel beim mittlerweile insolventen Homeland Buffet hatten wir das erste Mal pro Person 10 Dollar, das zweite Mal nur 7 Dollar inklusive Getränke und Steuer gezahlt.
Wer in einem Restaurant mit Bedienung Essen geht, muss die Steuer und den Service dazurechnen, sodass die tatsächlichen Preise etwa ein Viertel höher sind als auf der Karte angegeben. Auch in den Supermärkten ist die Steuer nicht im ausgeschilderten Preis enthalten. Als weiteres Hindernis kommt hinzu, dass es sich oft um Clubpreise handelt, die man als Tourist nur mit Glück (bei uns eher Pech wg. Schneesturmrabatt) bekommt.