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Nationalpark Manuel Antonio

In der Nacht beginnt es zu regnen und hört leider auch am Morgen nicht auf. Nach einem leckeren Frühstück verschwinden wir also wieder in unserem Zimmer, sind etwas gefrustet und doch in der Hoffnung, dass es bald aufhört. Als es gegen Mittag weniger wird, holen wir erst Geld und fahren dann zum Tanken nach Quepos. Die Löcher am Straßenrand können mich kein zweites Mal reinlegen, wohl aber die Tankstelle...
Es ist unglaublich. Nach dem Tanken fahre ich zur Straße vor, kontrolliere, ob der Tankwart den Deckel wieder richtig draufgeschraubt hat,

steige wieder ein, höre das Piepsen hinter uns und just in dem Moment, als ich losfahre, fährt ein Lieferwagen rückwärts in uns rein. So eine Sch***!!! Durch den Vorfall vom Vortag haben wir zumindest das Kärtle der nächsten Station unserer Autovermietung. Diesmal lassen sie zwar eine gute halbe Stunde auf sich warten, regeln dann aber alles völlig unbürokratisch, indem sie ein Bündel Geldscheine von unserem Unfallgegner annehmen und das kaputte Rücklicht austauschen. Alles andere interessiert nicht.

Übergangshilfe dank kleiner Boote
bei Niedrigwasser kommt man auch zu Fuß gut auf die andere Seite des Bachs

Durch den Unfall kommen wir erst um halb Zwei Uhr nachmittags beim Nationalpark an. Mittlerweile regnet es nicht mehr, sodass auch einige andere jetzt in den Park gehen. Einen bewachten Parkplatz bekommen wir ohne Probleme und Dank zweier Boote kommen wir trockenen Fußes über den Bachlauf zwischen Parkplatz und dem Eingang zum Park.

Für den Service erwarten die Bootsleute natürlich ein Trinkgeld. Man sollte sich jedoch nicht von den Scheinen in den beiden Tipp-Boxen verwirren lassen. Denn dann zahlt man wenigstens zwei Euro, was dann doch etwas übertrieben ist. Ein paar Münzen tun es genauso, und wenn man sie nicht sieht, dann nur, weil sie sofort wieder herausgenommen werden.

Annette kann wieder lachen
Blick auf das dichte Blätterdach
Helikonie

In den Nationalpark Manuel Antonio dürfen an Wochentagen maximal 600 und am Wochenende 800 Besucher einfallen. Was immer noch eine ganze Menge ist, bedenkt man, dass er an Land eine Fläche von nur 683 Hektar umschließt (das entspricht einem Quadrat mit gut 2,6 km Seitenlänge).

Damit sich die Tiere ein wenig von dem Besucheransturm an den Wochenenden erholen können, bleibt der Nationalpark montags geschlossen - auch, um den vielen Müll einzusammeln.

die Bucht von Manuel Antonio
Blick in den dichten Regenwald
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