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Sainte Anne Marine National Park

Unser letzter Ausflug geht in den St. Anne Marine National Park. Weil sich dieser nördlich des Flughafens von Mahé und östlich von Victoria befindet, müssen wir erneut in der Dämmerung aufstehen. Diesmal sind wir beim Frühstück etwa zwei Minuten früher - unser Fahrer leider auch.

Also muss er abermals auf uns warten, bis wir mit je einem Toast in der Hand zum Bus eilen. Wie bei der ersten Fahrt aber ist das nicht weiter schlimm, da er uns offenbar auf dem Weg zur Arbeit mitnimmt. Anders lässt sich nicht erklären, warum wir diesmal bis zur Ankunft im Hafen von Victoria ganz alleine bleiben.

Blick über Eden Island und den Ste. Anne Marine National Park
Reiher im Anflug

Beim Anleger angekommen, treffen wir Nathalie wieder. Schön, denn bei unserem ersten Ausflug auf Mahé war sie angenehm, hatte sich zum Erklären und für Rückfragen Zeit genommen und uns nichts aufzudrängen versucht.

Leider müssen wir noch eine Weile warten, bis alle Ausflügler beim Hafen eingetroffen sind. Dann aber geht es in zwei Gruppen auf die beiden Glasbodenboote von Creole Travel und raus aus dem trüben Hafenbecken.

Blick von Moyenne nach Sainte Anne
Glasbodenboot von Creole Travel

Während der Überfahrt nach Moyenne können wir beobachten, wie sich die Farbe des Wassers allmählich von türkis zu blau ändert. Zugleich wird die Sicht immer klarer, sodass wir bald die ersten Fische unter dem Boot erkennen. Sie zu fotografieren lohnt jedoch nicht.

Zumindest können die Aufnahmen mit denen vor Sister Island und Île Cocos bei Weitem nicht mithalten. Sei es wegen der beanspruchten Scheibe, dem Schatten des Bootes oder auch wegen der Bewegung der Fische, der man durch das Fenster kameratechnisch kaum folgen kann.

Round Island - Runde Insel
Zebrafische

Im Gegensatz zu unserer ersten und zweiten Schnorcheltour sehen wir bei der Fahrt über die Riffe sehr viele bunte und augenscheinlich intakte Korallen. Zudem bekommen wir noch ein Spektakel geliefert,

als uns Nathalie auffordert, die vorher verteilten Toastscheiben ins Wasser zu werfen. Denn schon im nächsten Moment wimmelt es von Zebrafischen (so nennt Nathalie die gestreiften Fische), die sich auf die Krümel stürzen. Ein herrliches Spektakel!

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