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Morovaia

Wanderung durch das Nachbardorf von Butuceni

»Geht ihr während eurer Moldawien-Reise auch wandern?« fragte uns eine Journalistin in Transnistrien. Durch unsere Arbeit mit den Wanderführern wandern wir das ganze Jahr über sehr viel. So wollten wir hier eigentlich darauf verzichten.

Andererseits ist die Landschaft von Orheiul Vechi so wunderschön, dass wir beim Frühstück beschließen, das Auto mal einen ganzen Tag lang stehen zu lassen und die Gegend zu Fuß zu erkunden. Und sollten wir Teile unseres Programms dadurch nicht schaffen, das ist dann eben so.

entlang der Raut zwischen Morovaia und Butuceni bei Orheiul Vechi
in Morovaia, dem Nachbardorf von Butuceni in Moldawien

Entlang der Raut geht es zunächst Richtung Morovaia, dem Nachbarort von Butuceni. Begleitet werden wir dabei von einem lauten Froschkonzert. So wie es klingt, muss der ganze Fluss voll mit den Tieren sein. Anders als bei Butuceni begegnen uns in Morovaia nur wenige Touristen.

Es gibt weder Unterkünfte noch Restaurants. Dafür finden wir einen kleinen Laden und hoffen, unser Wasservorrat aufstocken zu können. Doch die Leute trinken hier aus ihren Brunnen und in Flaschen abgefülltes Wasser ist ihnen merklich fremd.

Jesuskreuz in Morovaia bei Orheiul Vechi in Moldawien
Anne auf der windigen Ebene über Morovaia in Moldawien
Wildrosen bei Morovaia in Moldawien

So laufen wir weiter und nehmen den nächstbesten Abzweig hoch auf den Hang zum Kloster. Von dieser Seite ist der Aufstieg einiges steiler als von der Villa Etnica.

Dafür erreichen wir oben eine größere Ebene, die mit dichtem Buschwerk bewachsen ist. Aber der pfeifende Wind ist hier oben genauso wie gestern. Einsam spazieren wir bis an die Abbruchkante vor.

auf der Ebene oberhalb Morovaia bei Orheiul Vechi in Moldawien
Der Wind pfeift über die Wiesen auf dem Butuceni-Hügel in Moldawien.
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