Bei einem Klick auf die Symbole im Stadtplan von Riga öffnet sich ein Bild mit der jeweiligen Sehenswürdigkeit in der Stadt. Dieses ist mit der entsprechenden Seite von unserem Bericht verknüpft. Wo mehrere Punkte eng beieinander liegen, werden diese zu einem sogenannten Cluster zusammengefasst. Mit einem Klick auf diese roten Cluster wird der jeweilige Ausschnitt im Plan vergrößert, sodass die Symbole voneinander wegrücken und einzeln aufrufbar sind. Über die Menüführung oberhalb des Stadtplans können Sie einzelne Punkte bzw. Sehenswürdigkeiten auch direkt anwählen bzw. ein- und ausblenden.
Das wohl schönste Haus von Riga steht auf dem Rathausplatz. Das Schwarzhäupterhaus war einst das wirtschaftliche Zentrum der Stadt. Vom Balkon aus wurden damals die Gesetze für die Stadt verlesen, aber auch Urteile gefällt. Der Schafrichter vollzog hier sein blutiges Handwerk. Heute ist der Rathausplatz der meistbesuchte Platz von Riga und bietet einen guten Ausgangspunkt für Stadtbesichtigungen.
Auf dem Rundweg durch die Alt- und Neustadt von Riga treffen wir zuerst auf eindrucksvolle Jugendstilbauten in der Alberta iela. Zu verdanken haben wir den Baustil der Hanse, die für eine wirtschaftliche Hochkonjunktur sorgte. Rund um die Torna iela schlendern wir durch ruhige und richtig schöne Gassen. Auch in der Troksnu iela, der »lauten Straße« ist es ruhig geworden. So kommen wir zu den Jakobskasernen, in dessen Gebäude längst Spezialitätenrestaurants und Souvenirläden eingezogen sind.
Am Basteiberg lässt es sich flanieren. Am Stadtkanal bringen Hochzeitspaare Schlösser an die Brückengeländer an. Es soll ihre Liebe auf immer und ewig besiegeln. Doch es gab auch schon unruhige Zeiten beim Basteiberg und Tausende Rigaer verbarrikadierten die Straßen. Heute steht ein 43 Meter hoher Obelisk neben dem Basteiberg. Auf diesem steht die Freiheitsfigur Milda und hebt die drei Sterne für die kulturhistorischen Regionen Lettlands in die Höhe.
Mal wieder ein Geschenk Stalins, an dem die Einheimischen nur wenig Gefallen finden. Ganz nach dem Vorbild der »Sieben Schwestern« entstand in Riga ein Wolkenkratzer in der charakteristischen Architektur des sozialistischen Klassizismus. Die Rigaer selbst nennen das Gebäude liebevoll »Stalins Geburtstagstorte«.