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Wanderung Ponta dos Capelinhos 1/6

Aufstieg ab Capelo

Kirche von Capelo
Wanderweg ab Capelo

Am zweiten Tag auf Faial steht nach einem ausgiebigen Frühstück mit der Ponta dos Capelinhos die zweite Wanderung auf dieser Insel an. Diesmal geht es entlang der Südküste und über Castela Branco in den Westen von Faial. Wo die EN1-1A nach Norden Richtung Praia do Norte schwenkt, biegen wir links auf die EN 3-2 ab und folgen dieser bis nach Capelo. Dort parken wir in Sichtweite der Dorfkirche.

Auf der wenig befahrenen Durchgangsstraße von Capelo passieren wir den Friedhof und die Kirche und biegen dann rechts auf einen mit Gras bewachsenen Weg ab. Schon auf diesen Metern liegt der Duft von Minze in der Luft. Das muss wohl so sein. Denn beiderseits des Wegs steht die Minze während unserer Wanderung in voller Blüte. Daneben entdecken wir ein Kaninchen, das über die Wiese hoppelt.

Wanderung von Capelo auf den Cabevo Verde
Wandelröschen, Lantane
Wanderweg nach Cabeco Verde

So schön dieser Einstieg in die Wanderung ist, so müssen wir doch aufpassen, wo wir hintreten. Denn außer der Minze wachsen hier auch einige Lantanen, die zum Teil in den Weg hineinragen und einem leicht die Beine verkratzen können. Dafür sind die reich und in mehreren Farben blühenden Halbsträucher schön anzusehen.

Nach 700 Metern auf dem Grasweg biegen wir links auf einen breiteren Schotterweg ab und treffen auf eine Gruppe holländischer Wanderer. Diese legen ein höheres Tempo als wir ein, müssen dafür aber immer wieder Pausen einlegen, sodass wir sie immer wieder vor uns sehen. Und das, obwohl wir uns reichlich Zeit lassen, um zu Fotografieren und unsern Blick über die Landschaft schweifen zu lassen.

Blick zurück Richtung Cabeco

Nachdem von rechts ein zweiter Schotterweg auf unseren trifft, sind es noch rund 400 Meter, bis zum Abzweig hoch zum Cabeco Verde. Nach dem flacheren Abschnitt auf dem Schotterweg wird der Weg nun wieder steiler, führt dabei aber über eine asphaltierte Straße, sodass wir gut vorankommen.

Auf dem rot-gelb markierten PR1-FAI geht es damit an einer mit Farnen, Baumheide und wilden Ingwer üppig grünen Landschaft hinauf zum Cabeço Verde, dem »Grünen Kopf«. Der erste kleine Vulkankegel dieser Wanderung Tages befindet sich knapp 500 Meter über dem Meer.

Vulkankrater Cabeco Verde

irgendeine Nachkerze
Abstieg vom Cabeco Verde nach Norte Pequeno
Wegweiser zum Cabeco Verde

Durch die Nähe zur Westküste bilden sich am Cabeco Verde oft Wolken. So sehen auch wir uns, als wir nach einer Stunde sowie gut 300 Höhenmetern ab der Kirche in Capelo oben angekommen, von Nebel- und Wolkenschwaden umringt. Um den Krater führt ein kurzer Rundweg. In welche Richtung man diesen läuft, spielt an sich keine Rolle. Wir biegen links ab, sodass sich uns zunächst die Sicht hinunter nach Capelo öffnet.

Blicken wir zur anderen Seite, schauen wir stattdessen über einen Streifen Ingwer und, daran anschließend, Hortensien, in die mit Baumheide reich bewachsene Caldeira. Sowie wir zu einem Funkmasten und auf die Westseite des Vulkans kommen, rückt schließlich die Landspitze der Ponta dos Capelinhos ins Bild. Auf der wind- und wolkenabgewandten Seite geht es von dort zurück auf den Wanderweg.

Rundweg um die Caldeira des Cabeco Verde
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