• Deutsch
  • English
Anzeige

Schloss Schönbrunn

Beliebteste Sehenswürdigkeit von Wien

Neptunbrunnen
Gespenstische Rosen im Winter

Etwas außerhalb des Zentrums, kommen wir mit der Tram 58 zum Schloss Schönbrunn. Es ist die beliebteste und nach dem Stephansdom meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Wien. Leider jedoch sind wir hier zur genau falschen Zeit, war doch dies die Sommerresidenz der Habsburger. Entsprechend karg erscheinen die Schlossgärten.

Zwar laufen die Brunnen und sind die geometrisch geschnittenen Eiben und Buchsbäume ansehnlich, sämtliche Stockrosen aber verbergen sich hinter weißgrauen Tüchern, womit sie den Gartenparterres ein gespenstisches Aussehen verleihen.

aber wenige Brunnen sind auch im Winter in Betrieb
Anne in Schönbrunn

Andererseits kommen durch den fehlenden Blumenschmuck die Diagonalen des barocken Gartens wie auch der Neptunbrunnen auf der Achse zur Gloriette und die vielen Götter-, Nymphen- und Engelsfiguren auf den Brunnen und Nischen um so besser zur Geltung.

So lässt sich für uns zumindest erahnen, welche Pracht sich hier bei den Festen während der K.u.K.-Monarchie (1867 - 1918) beziehungsweise Donaumonarchie entfaltet hatte.

Kirche bei Schönbrunn
zahme Eichhörnchen

Wie in Versailles liegen die Anfänge des Schlosses in der Jagd. Genauer: in dem Jagdgebiet der »Schöne Brunnen«, welches Mitte des 16. Jahrhunderts in den Besitz der Habsburger wechselte. In der Folge ließen die Habsburger hier einen bürgerlichen Herrensitz zum kaiserlichen Jagdschloss ausbauen.

Schloss Schönbrunn
Schloss Schönbrunn

Nachdem die Türken dieses zerstört hatten, plante Fischer von Erlach zunächst, auf dem Terrain ein zweites Versailles zu errichten, bevor ihn Kaiser Leopold I. auf den Boden der Tatsachen (sprich: des Finanzierbaren)

zurückholte und die Anlage in den Grenzen seines zweiten Entwurfs in mehreren Zügen gebaut und wieder verändert wurde.

Anne und Lars vor Schönbrunn
Schloss Schönbrunn
Anzeige