Anzeige

Reisebericht Thailand, der Süden

Inselhopping im Süden von Thailand

Thailand zählt zu den beliebtesten Reiseländern auf der Welt. Die Gründe sind einfach. Es ist das ganze Jahr über warm, Strände gibt es wie Sand am Meer und die Preise sind erschwinglich. Der Nachteil ist sicher, dass einzelne Gegenden wie Phuket und Ko Phi Phi vom Tourismus förmlich überrannt werden. Im Süden von Thailand locken aber noch zahlreiche Inseln, auf denen man auch heute einen ruhigen Urlaub verbringen kann.

So waren wir bei unserer Reise Thailand-Süden nur kurz in Phuket Town, um von dort die Inseln in der einzigartigen Phang Nga Bucht zu erkunden: Ko Raya, Ko Yao Yai und Ko Lanta mitsamt ihren teils winzigen Nachbarinseln. Allen Inseln gemein ist, dass sie sich in der Andamanensee befinden. Und doch besitzt jede ihren eigenen Reiz.

Phang Nga Bay, Lao Lading

Ist es der Luxus auf Ko Raya, so ist es die Abgeschiedenheit auf Yao Yai oder die Ruhe auf Ko Lanta. Am besten jedoch hat uns auf der Insel Ko Hai gefallen; eine Insel ohne Straßen, dafür aber mit dem schönsten Korallenriff, das wir bisher bei Thailand erkundet haben.

Los ging es in Bangkok. Nachdem wir einige Tempel bereits bei unserer ersten Thailand-Reise besucht haben, standen diesmal nur der Wat Poh und die Khaosan Road aus »The Beach« auf unserem Programm, eh es mit Nachtzug von Bangkok zum Khao Sok Nationalpark ging.

am Strand vom Moonlight Bay Resort auf Ko Lanta
Baumhaus in der Art's Riverview Lodge

Anreise von Frankfurt über Muscat nach Bangkok

Unsere Reise in den Süden Thailands beginnt mit einem etwas wackligem Start in Frankfurt. Umso ruhiger verläuft danach der Flug über Österreich, Ungarn und Rumänien. Kurz, bevor es über das Schwarze Meer zur Türkei geht, wird das ungewöhnlich gute und reichhaltige Essen verteilt. Auch schön finden wir,

dass wir seit langem endlich mal einen Flieger erwischen, bei dem das Entertainment-Programm wie angeboten funktioniert. So können wir uns noch zwei aktuelle Filme anschauen, bevor wir den Luftraum der Türkei verlassen und weiter über Syrien, Irak und Kuwait nach Muscat fliegen.

arabischer McDonalds am Flughafen Muscat
Restaurant am Flughafen Muscat

Nach der Landung in Muscat bliebe uns genug Zeit, um uns in der Shoppingmeile des Flughafens umzuschauen. Entspannter aber finden wir es, in einer Art arabischen McDonalds zwei erstaunlich schäumende Coke light zu trinken (die dann beim Trinken doch irgendwie kaum Kohlensäure haben).

Beim Weiterflug von Muscat nach Bangkok erwartet uns auch im zweiten Flieger ein ordentliches Unterhaltungsprogramm mit mehreren deutschsprachigen Filmen. Da die Flüge von Muscat nach Bangkok erst nach Mitternacht starten, haben wir den Flug jedoch genutzt, um zumindest ein paar Stunden zu schlafen.

Flughafen Muscat
Weihrauchkelche aus dem Oman

Am frühen Morgen in Bangkok angekommen, verläuft die Einreise erfreulich rasch. Zu verdanken haben wir das dem Bodenpersonal, welches beim ersten großen Ansturm des Tages flugs ein paar weitere Schalter öffnet.

Um so länger müssen wir anschließend auf unsere Koffer warten. Macht aber nichts, denn der Mitarbeiter von Khiri Travel, der uns mit unserem Namensschild empfangen sollte, ist ohnehin nirgends zu finden.

Khaosan Road in Bangkok
Blattgoldkleben an einer Buddha-Statue in Bangkok

Erst, nachdem wir uns an die Mitarbeiter zweier Infoschalter wenden, wird eine Reiseleiterin einer größeren Firma auf uns aufmerksam. Nach einem Anruf bei Khiri Travel erklärt sie uns, dass wir in etwa zehn Minuten abgeholt würden, eh sie uns nach der halben Zeit zu einem Taxi führt, das uns tatsächlich ins richtige Hotel fährt.

Dort werden wir auch, wie versprochen, unsere restlichen Unterlagen bekommen; mit dem witzigen Hinweis: »Ab und zu kann es vorkommen, dass bei Ihrer Ankunft am Flughafen noch kein Mitarbeiter von uns vor Ort ist. In so einem Fall wenden Sie sich bitte an den nächsten Informationsschalter.«

Wir verbringen nun erst einmal ein paar Tage in Bangkok. Dort können wir uns etwas anklimatisieren und die Zeitverschiebung mit verarbeiten. Wir wollen ja fit sein, wenn es mit dem Nachtzug in den Dschungel von Thailand geht.

VG Wort
Anzeige