Gole dell’Alcantara

Basalt-Stifte
Eingang in die Schlucht

Am späten Nachmittag sind wir wieder bei der Gole dell’Alcantara. Nachdem das Auto sicher auf dem großen Parkplatz steht, verlassen wir denselben auch gleich wieder und laufen die 300 Meter nach links zum öffentlichen Zugang.

Wir haben Glück. Die Arbeiter müssen zwar noch ein paar Sträucher beiseite räumen und sind nicht sonderlich begeistert über die Besucher, die jetzt schon zur Schlucht wollen, aber das ist uns genauso egal wie den anderen Leuten vor uns.

in der Gole dell’Alcantara
bei Regen gesperrter Abschnitt
Annette am Eingang der Schlucht

Was sollen wir sagen? Der Abstieg über die vielen Stufen lohnt sich. So können wir unten nahezu ungestört den Eingang der faszinierenden Schlucht mit ihren bis zu 20 Meter hohen Felswänden bewundern, während andere Urlauber,

die brav Eintritt gezahlt haben, von einem verriegelten Gitter vom Abstieg abgehalten werden. In unseren Augen einfach unglaublich. Und doch erleben wir bei regnerischem Wetter und dem damit geringfügig höherem Risiko, dass nur diejenigen bis zur Gole dell’Alcantara kommen, die keinen Eintritt gezahlt haben.

Alcantara
Alcantara

An ein Bad ist bei kühlem Wetter natürlich nicht zu denken. Um die Ablagerungen bzw. die vielen Basaltstifte, die beim Abkühlen des Lavagesteins entstanden sind, zu besichtigen, braucht es das aber auch nicht. Zudem ist es wohl nur bei Nieselwetter und außerhalb der Hochsaison möglich, diese faszinierende Schlucht ohne Badegäste zu genießen und in sich aufzunehmen.

Ganz in den insgesamt 400 Meter langen Canyon hinein laufen zu können, wäre zwar sicherlich hübsch gewesen. Aber da das Wasser selbst im Sommer nie wärmer als 14 Grad wird und man nicht nur an den Füßen und Waden nass wird, hätten wir darauf wohl selbst bei niedrigerem Wasser und besserem Wetter verzichtet.

Gole Alcantara
Gole Alcantara
öffentliche Treppe zur Schlucht
VG Wort