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Carriacou

Landausflug auf der Insel der Riffe

Anleger von Carriacou
Garküche auf Carriacou

Mit dem Dingi geht es zurück an den Fähranleger von Carriacou. Dort wartet bereits ein bestellter Kleinbus auf uns. Zunächst aber führt uns Bobby ein Stück der Avenue Andes - die Hauptstraße von Hillsborough - entlang bis zu einer Garküche. Hatten wir bei seiner Ankündigung, dass wir erstmal eine Kleinigkeit auf der Insel essen werden,

an ein Restaurant gedacht, sehen wir uns stattdessen auf einmal mit einem Stück Hähnchen in der Hand wieder. Da die Grillmeisterin nett ist und wir zum Hähnchen eine super leckere Soße bekommen, ist es uns recht.

Blick über Carriacou
Hauptstraße von Carricaou

Bei der anschließenden Rundfahrt können wir uns entspannt zurücklehnen und von der englischen Erklärung des Fahrers berieseln lassen. Irgendwie klingt sein Vortrag wie eine nicht enden wollende Predigt - mit der Folge, dass wir bald ermüden und vieles zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus geht. Wem es genauso ergeht, hier das Wichtigste über die Insel in aller Kürze:

Carriacou ist eine von Korallenriffen umgebene Vulkaninsel. Von den Riffen leitet sich auch der Name ab.

Das karibische Wort Carriacou bedeutet »Insel der Riffe«. Mit einer Größe von 34 km˛ ist sie die zweitgrößte Insel, die zu Grenada gehört. Allerdings erreicht sie nur eine Höhe von maximal 291 Meter über dem Meer. Weil vorbeiziehende Wolken den Aufstieg über die Insel schaffen, ohne abzuregnen, gibt es auf Carriacou keine Flüsse. Um der Wasserarmut zu begegnen, sieht man daher an vielen Stellen künstlich geschaffene Mulden, in denen die wenigen Niederschläge für das Vieh gesammelt werden.

typisches Holzhaus auf Carriacou
aufgeräumter Fischmarkt von Carriacou

Da es, außer ein paar Gärten für den Eigenbedarf, auch sonst nicht viel auf der Insel gibt, muss fast alles von den Nachbarinseln importiert werden. Und da viele der Einwohner davon leben, die Dinge, die sie mit der Fähre geliefert bekommen, weiter zu verkaufen, ist hier alles einen Deut teurer als auf Grenada oder St. Vincent.

Wohl aber gibt es westlich vom Hauptort einen Landeplatz für Kleinflugzeuge, von dem die SVG Air (Saint Vincent Grenadines Air) regelmäßig Flüge nach Grenada startet. Da es natürlich auch Flüge von Grenada nach Carriacou gibt, empfehlen wir nach unserer Erfahrung mit der Fähre, zumindest mal einen Blick auf die Flugzeiten und Tarife zu werfen. Und abgesehen davon, dass man ohnehin noch Zeit genug auf dem Wasser verbringt, ist es an Bord eines Segelschiffs doch sehr viel schöner als im Bauch einer stickigen Fähre.

Video Carriacou - Besuch einer karibischen Garküche

Segeln durch die Karibik - Ankunft auf Carriacou, der zweitgrößten Insel von Grenada, Besuch einer karibischen Garküche und Eindrücke von der Insel.
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