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Flug von Mandalay nach Bagan

Reise zu den 3400 Tempeln

Am frühen Nachmittag müssen wir beim Mandalay International Airport sein. Es geht nach Bagan. Natürlich kommen wir viel zu früh am Flughafen an, zumal sich der Flug der Yadanarpon Airlines deutlich verspätet. Wieder müssen wir an den etwas unpassenden Reiseverlauf denken. Wir sitzen über drei Stunden an einem Flughafen ohne jede Abwechslung fest, eh wir gerade mal eine gute halbe bis dreiviertel Stunde in der Luft sind.

Bis wir anschließend unsere Koffer wieder beisammen haben und zum Hotel gefahren sind, vergeht nochmals eine knappe Stunde. Die 180 Kilometer von Mandalay bis Bagan hätten wir mit dem Bus laut unserem neuen Fahrer locker in vier Stunden geschafft. Mit dem Boot hätte die Fahrt - in dem Fall auf dem Irrawaddy - natürlich etwas länger gedauert, doch wäre dies ein zusätzlicher Programmpunkt mit sicherlich schöneren Eindrücken gewesen als sie in einem biederen Flughafengebäude möglich sind.

Lars und Anne auf dem Flug nach Bagan
Propellermaschine der Yadanarpon Airlines

Wie auch immer, nach dem Einmal-hoch-und-wieder-runter-Flug landen wir sicher in Bagan. Obwohl es bereits dämmert, fallen uns bei der Fahrt zum Hotel die vielen Pagoden auf, die überall in der Landschaft verteilt sind. Alle zusammen bilden sie ein Werk von 250 Jahren Bauzeit.

Mit über 3400 aufgelisteten Monumenten zählt das Tempelfeld von Bagan heute zu den architektonischen Meisterleistungen Asiens. Und auch wenn die UNESCO den Burmesen die Anerkennung von Bagan als Welterbe bislang verwehrt hat, freuen wir uns auf die Zeit zwischen den Pagoden.

Schild von Bagan
in den Tempelfeldern von Bagan
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