Es gibt Orte, die scheinen dazu bestimmt, besungen oder in Gedichten bedacht zu werden. Bei Mandalay liegt es wohl am poetischen Namen, dass die zweitgrößte Stadt Myanmars zu diesen Orten gehört. Als einer der ersten westlichen Künstler verbrachte der britische Schriftsteller Rudyard Kipling, Autor von »Das Dschungelbuch«, einige Tage in Mandalay.
In seinem Gedicht »On the road to Mandalay« trifft ein britischer Soldat die schöne Supi Yaw Lat. Kipling stellt die Elefantenidylle am Fluss Irrawaddy in Kontrast zu verletzten Soldaten, die unter den Palmen am Flussufer liegen. Während Frank Sinatra Kiplings Gedicht noch als Jazzlied sang, zerbrach die Liebe Jahre später in Robbie Williams »The road to Mandalay«.