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Inle-See

schöne Tage bei den Einbein-Fischern

Eines der schönsten Highlights Myanmars und der mit Sicherheit landschaftliche Höhepunkt unserer Rundreise ist der Inle-See. Es ist für uns immer ein besonderes Gefühl von Urlaub und Erholung, wenn wir Zeit auf einem Gewässer verbringen können. So freuen wir uns ungemein auf die paar Tage auf dem Inle-See.

Bei Nyaungshwe wird unsere Gruppe auf drei Boote verteilt. Das Gepäck wurde bereits während unseres leckeren Mittagessen in einer nahen Pizzeria auf die Boote gebracht. Außer um vielleicht ein paar Flaschen Coke und Sprite sowie einer Packung Kekse müssen wir uns um nichts mehr kümmern.

Start zum Inle-See bei Nyaungshwe
Lars unterwegs auf dem Inle-See

Die schmalen Boote sind mit bequemen Stühlen, Decken gegen die Kälte und Regenschirme gegen Sonne, Wind und Regen ausgestattet. Auch einige Wasserflaschen sind mit an Bord, damit es uns auch wirklich gut geht. Immerhin dauert die erste Fahrt zu unserem Hotel am anderen Ende des Inle-Sees eine gute Stunde. Über einen Kanal fahren wir zunächst an mehreren Stelzendörfern vorbei, bis wir die eigentliche Seefläche erreichen.

Dort nimmt unser Bootsfahrer zunächst Kurs auf mehrere Einbein-Fischer. Auf noch schmaleren Booten als unsere balancierend, schlingen sie ein Bein um das Ruder und bewegen es im Stehen. So haben sie eine Hand frei für ihre Fischreuse, welche sie uns gleich präsentieren. Ein schönes Bild, für das wir gerne das erwartete Trinkgeld geben.

Holzsteg beim Kanal zum Inle-See

In Pfahlbauten auf dem See, aber auch in den Häusern am umliegenden Festland leben über 100.000 Menschen. Ein Großteil davon stammt aus der Ethnie der Intha – »die Menschen vom See«. Sie stammen sehr wahrscheinlich aus der Region Tanintharyi. Kriegerische Konflikte mit dem Nachbarland zwangen sie in früheren Zeiten zur Flucht.

Da sie in ihrer alten Region am Meer oder an einem Fluss lebten, hat sie der Inle-See wahrscheinlich an ihre Heimat erinnert. So ließen sie sich dort nieder, bauten ihre Häuser in den flachen See und begannen mit dem Anbau von schwimmenden Gärten. Genau so leben sie auch noch heute. Es kamen lediglich Stromleitungen hinzu, um das Leben etwas einfacher zu machen.

Einbein-Fischer auf dem Inle-See
Einbein-Fischer auf dem Inle-See

So genießen wir also unsere erste Fahrt in der Abendsonne. Wir beobachten Vogelschwärme, die durch die vielen Boote auf dem See immer wieder aufgeschreckt werden.

Aber auch andere Touristen auf den Booten, die uns entgegenkommen und ihre schwimmenden Reisetage vielleicht schon hinter sich haben. Oh, wie geht es uns doch gut!

Video zur Bootsfahrt und den Einbeinfischern auf dem Inle-See | Myanmar

Eindrücke unserer Bootsfahrt über den Inle-See mit Aufnahmen der Einbeinfischer. Ankunft beim Hotel Golden Island Cottages am Südende des Inle-Sees.
VG Wort
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