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Einreise in die Dominikanische Republik

Endlich wieder Urlaub. Noch befinden wir uns über dem Atlantik, doch nach dem Start in Frankfurt und neun Stunden Flug sehen wir vor uns endlich wieder Festland. Längst hat der Flieger seine Reisehöhe verlassen und steuert auf den Flughafen von Punta Cana zu.
Schon vor der Landung überlegen wir uns, ob wir die ein oder andere Aufnahme auf dem Flughafengelände wagen können.

Das ist nämlich in der Dominikanischen Republik generell verboten. Andererseits dient der Flughafen von Punta Cana einzig und allein dem Tourismus und so stört sich niemand an die vielen Urlauber, die ihre Kameras zücken, um schnell ein paar Bilder vom Airbus der LTU zu knipsen.

Anflug auf Punta Cana
LTU Flugzeug

Andere blinzeln nach dem langen Flug, denn nach dem eher gedämpften Licht im Flieger entfalten die hellen Betonplatten ihre blendende Wirkung gleich doppelt so gut. Auch Annette sucht nach ihrer Sonnenbrille,

während ich mich noch mit meiner Kamera schütze. Dann aber sind die Bilder im Kasten und kann auch ich auf dem Weg zum Terminal meine Sonnenbrille aus der Tasche kramen.

Flughafeneingang

Beim Aussteigen begrüßt uns feuchtwarme Luft und stellt klar: ja, wir sind endlich wieder in der Karibik! Außerdem sind wir froh, im Gegensatz zu vielen Mitreisenden keine lange Hose angezogen zu haben. Denn auch wenn es vom Flugzeug nur wenige Schritte - einen Shuttlebus gibt es hier nicht - zum Terminal sind, so treiben diese doch so manch anderem den Schweiß ins Gesicht.
Vor dem Eingang gibt es einen kleinen Stau. Als sich zwei Dominikanerinnen zu uns stellen, sehen wir den Grund: hier wird das erste offizielle Urlaubsfoto geschossen, welches einem ein bis maximal zwei Wochen später zum Kauf angeboten wird.

wo bleibt nur der zweite Koffer?

Wer kennt das nicht? Das Gepäckband wird zwar noch schnell gefunden, und auch die ersten Koffer lassen nicht lange auf sich warten. Dann aber passiert lange Zeit gar nichts mehr. Das Band liegt voll mit Koffer, die keiner runter nimmt und die Urlauber stehen drum herum und warten vergebens auf ihre Gepäckstücke.
So also kommen die Taschen auf der einen Seite in die Halle rein, drehen eine Runde vor den ungeduldigen Blicken der Touristen, um schließlich auf der anderen Seite wieder von der Bildfläche zu verschwinden.
Irgendwann aber merken auch wir, dass die Kofferjungen die beiden Bänder vertauscht haben und finden einen Moment auch schon unseren ersten Koffer. Der zweite freilich ließ noch gefühlte dreißig Minuten auf sich warten ... naja, Hauptsache, alles ist beieinander und so freuen wir auf drei wunderschöne Wochen, die vor uns liegen.

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