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Serra Malagueta

Wanderung durch die Serra Malagueta 1/4

Eingang in den Naturpark Serra Malagueta
Landschaft im Naturpark

Kurz bevor wir den Eingang zum Naturpark Serra Malagueta erreichen, glaube ich, Kiefern oder Pinien weiter oben auf den Bergen zu sehen. Leider ist dies vom Aluguer, einem überladenen Kleinbus, nur schwer zu erkennen. Kalt genug aber ist es auf der Schattenseite der Serra.

Um nicht zu sagen, ungemütlich. Annette und mich kann das nach unseren Wanderungen in den Alpen und durch den Südschwarzwald zwar nichts anhaben, Joe aber ist dies nicht gewohnt. Während wir am Eingang auf ihn warten, läuft er klappernd zum Tickethaus, um den Eintritt zu lösen.

Serra Malagueta
Vulkaninsel Fogo

Zehn Minuten später (in denen wir den winzigen Botanischen Garten beim Eingang studieren) können wir starten, passieren die Infotafeln und müssen danach ein gutes Stück bergauf laufen. Es ist ein angenehmer Wanderweg,

der in einer weit geschwungenen Kurve auf die Sonnenseite des Bergs führt und uns mit einem herrlichen Aussicht über die Westküste Santiagos und den Atlantik bis hin zur Vulkaninsel Fogo überrascht.

Wanderweg im Natgurpark
auf dem Weg zur Baustelle

Schauen wir zurück, können wir beobachten, wie der Passatwind Wolkenfetzen über den Grat treibt, bevor sie sich auf der Leeseite der Gebirgskette auflösen. Weiter geht es durch Wälder mit Eukalyptus und, ich hatte richtig gesehen, tatsächlich auch Pinien und Zypressen. Es ist genau dieser Wechsel zwischen offenen weiten Ausblicken über die Landschaft und den Passagen durch die Wälder,

welche den Reiz der Serra Malagueta ausmachen. Außerdem ist es eine der wenigen Wanderungen, bei der man (zumindest bis zu einem Funkturm) nicht ständig aufpassen muss, wo man hintritt. Damit eignet sich der Naturpark auch für Leute, die nur bedingt trittsicher sind.

kleine Passatwolke
Serra Malagueata
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