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Bako Nationalpark

Am Nachmittag kommen wir in Kuching an. Bevor es zurück ins Harbour View Hotel geht, halten wir für ein Gruppenfoto beim wichtigsten Katzendenkmal der Stadt. Nach dem Einchecken bleibt noch reichlich Zeit für einen weiteren Spaziergang am Sarawak-River und durch das Zentrum der Stadt. Auch wenn es wieder regnerisch ist,

haben wir doch Glück. Denn gut einen Monat vor dem neuen chinesischen Jahr steht noch ein anderes Fest im Kalender. Um was es sich genau handelt, erfahren wir nicht. Wohl aber machen vor allem die jungen Leute ziemlich viel Krach und werden die chinesischen Tempel noch bunter geschmückt als sie ohnehin sind.

Bako
Bootsfahrt in den Bako Nationalpark

Nach einer erholsamen Nacht im Harbour View lassen wir auch für unseren zweiten Ausflug das große Gepäck im Hotel zurück. Diesmal bringt uns der Bus bis Kampung Hijrah an den Sungai Tabo. Vor dort geht es mit dem Boot über den Unterlauf des Flusses und ein Stück auf dem Meer zum Bako Nationalpark. Es ist bislang die einzige Möglichkeit, um den Park zu erreichen. Es wäre zwar möglich, eine Straße zu bauen,

dann aber bliebe kaum noch etwas von dem sehr kleinen und schmalen Schutzgebiet übrig, so dass dies wohl die beste Möglichkeit ist. Da die genaue Abfahrtszeit der Boote vom Wetter, Wellengang und den Gezeiten abhängt, sollte man mindestens eine Übernachtung im Park Chalet in Bako einplanen. Denn während die eintägigen Ausflüge oft kurzfristig abgesagt werden müssen, ist zumindest eine Überfahrt fast jeden Tag möglich.

Willkommen im Bako Nationalpark
Der erste Nasenaffe wartet schon auf uns.

So wie wir aufs offene Meer kommen, heißt es, sich gut festzuhalten. Denn das Speedboot hebt durch die hohen Wellen immer wieder mal ab, um im nächsten Moment krachend aufs Wasser zu klatschen. Was kein Wasser verträgt, wird hier besser sicher verstaut - Filmen und Fotografieren ist während der Fahrt eh kaum möglich.

Bartschwein
Lanzenotter, Pit Viper

Bei der Ankunft im Bako Nationalpark sollte man seine Kamera jedoch wieder griffbereit haben. So sind wir kaum an Land, als wir auch schon die ersten Nasenaffen entdecken. Sie turnen hoch über unseren Köpfen in den Bäumen, die direkt am Strand stehen. An die Besucher haben sie sich längst gewöhnt, sodass wir uns nicht einmal beeilen müssen, um die ersten Bilder aufzunehmen. Was für ein Auftakt!

VG Wort
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