Königin Elisabeth I. soll von der Meringue als einen »Kiss« geschwärmt haben. Dies sprach sich wohl bis nach Frankreich herum, weshalb das Gebäck dort als Baiser, also »Kuss« bekannt ist. Wo auch immer das Rezept entstand, es ist kein Hexenwerk. Eiweiß wird mit Zucker steif geschlagen. Die feste Masse kommt in einen Spritzbeutel. Mit etwas Geschick entstehen im bereits nächsten Schritt die hübschen Formen der Meringues.
Diese müssen anschließend nur noch getrocknet werden. Mit der größten Meringue der Welt schafften es die Meiringer 1985 zumindest ins Guinnessbuch der Rekorde. Für diesen Berg an Zuckerschaum brauchte es damals 2.500 Kilogramm Eiweiß und 120 Kilogramm Zucker. Begleitet wurde der Rekord durch ein großes Volksfest, bei dem die Teilnehmer die tonnenschwere Meringue verzehrten.