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Ankunft in Assuan

Zwei Tage mit der HS Solaris in Assuan

Wie schon in Edfu legen wir auch in Assuan erst nach Einbruch der Dunkelheit an. Umso gespannter sind wir bei Tagesanbruch auf den Ausblick, der sich uns bietet. Und - wow! Wir haben direkte Sicht auf die Felsengräber von Assuan.

In sanftem Rotgold erstrahlt der Berg in der Morgensonne, während die Feluken noch müde am Ufer des träge dahin fließenden Nils vor sich hin dümpeln. Welch eine Aussicht!

Blick aus unserem Zimmer - Felsengräber von Assuan
Bahnhof von Assuan

Frisch geduscht und voller Ausflugslust eilen wir in den Frühstücksraum. Dass sich die Auswahl am Solaris-Büfett auch im Süden Ägyptens nicht verbessert, Schwamm drüber. Schließlich wollen wir die berühmten Assuan-Steinbrüche mit dem unvollendeten Obelisken der Hatschepsut,

den Nasser-Staudamm (beziehungsweise die beiden Staudämme) und den ersten Nil-Katarakt sehen, in einer Feluke über den Nil segeln, über den Bazar schlendern und überhaupt ganz viel erleben.

von hier werden die Werbefotos aufgenommen
Abendstimmung über Assuan

Anders als in Edfu werden wir hier noch zwei weitere Nächte verbringen. Genug Zeit, sich organisiert nach Abu Simbel fahren zu lassen. Allerdings dauert die Busfahrt dorthin vier bis fünf Stunden, sodass wir am nächsten Morgen um bereits drei Uhr nachts aufstehen müssten. Das Monument, welches Ramses am ehemals dritten Katarakt zu ehren seiner Frau Nefertari sowie zur Abschreckung feindlich gesinnter Stämme Nubiens errichten ließ, zählt zwar zu den ganz großen Höhepunkten einer Ägyptenreise. Der Tempel von Philae, die Insel Elephantine und der botanische Garten auf der Kitchener-Insel sind jedoch auch einen Besuch wert - und befinden sich alle in bequemer Taxi-Nähe. Für uns Grund genug, auf rund neun Stunden Busfahrt zu verzichten.

Anne nach einem schönen Tag bei Assuan
auf dem Nil bei Assuan
VG Wort
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