Das heute ausgelassene Treiben im Park täuscht über den tragischen Ursprung hinweg: die Legende der jungen Frau Auebawi. Sie hatte einst ihre Liebe einem jungen Fischer versprochen. Eines Tages setzte eben dieser Fischer seine Verlobte Auebawi auf einem Felsen im Meer ab. Sie wollte dort Seegras sammeln, während er versprach, sie später mit dem Boot wieder abzuholen. Doch leider schwang das Wetter um und peitschte ein heftiger Sturm das Wasser auf. Der Fischer eilte ihr zu Hilfe, um sie aus der tosenden See zu retten. Doch Auebawi ertrank, noch eh er sie erreichte. Fortan fingen die Bewohner des Dorfes keine Fische mehr. Sie gaben der rastlosen Seele Auebawis die Schuld, welche alle Fische vertrieb. Bis hierhin sind sich die Geschichten einig, weichen dann aber voneinander ab.
Bei einer Erzählweise erleichterte sich ein Fischer im Meer und fing kurz daraufhin einen Fisch. Einer anderen Legende zufolge sollen sich die jungen Fischer des Ortes regelmäßig ans Meer gestellt haben, um ihren erigierten Penis zu zeigen. Jedenfalls soll sich der Geist Auebawis beim Anblick des männlichen Gliedes so erfreut haben, dass endlich Ruhe einkehrte und die Fische zurückkamen. Um die traurige Seele des Mädchens auch weiterhin zu besänftigen, begannen die Dorfbewohner damit, Statuen von Penissen aufzustellen. Zu Ehren Auebawis gibt es heute einen kleinen Schrein auf der Klippe, an deren Fuß sie starb. Zweimal im Jahr werden hier religiöse Zeremonien abgehalten.