Beim Rückweg zeigt sich, wie gewaltig der Unterschied ist, ob man gegen oder mit dem Strom durchs Wasser läuft. So bin ich ganz überrascht, dass ich nicht einmal die halbe Zeit brauche, um zurück zu Annette zu gelangen. Entsprechend leid tut mir eine Frau, der ich kurz vor meiner Ankunft bei Annette versehentlich eine viel zu kurze Zeit genannt habe, die sie angeblich bis zur Sandbank bzw. der Basalthöhle benötigt. Umso mehr Zeit nehmen wir uns dafür, um die Schlucht noch eine Weile auf uns wirken zu lassen, bevor wir wieder gemeinsam hinauf zur D27 steigen.
Bis nach oben stehen damit die gut 300 Höhenmeter an, die wir zu Beginn so locker hinunterlaufen konnten. An sich wären die auch gut zu schaffen. Allein der wenige Schlaf, mein rascher Aufstieg auf den Piton des Neiges, vor allem aber die Erkältung, die ich mir am Grand Galet eingefangen habe, machen den Aufstieg zur Tortur. Nach einer gefühlten Ewigkeit aber erreichen wir wieder die Kehre, bei der wir zu Beginn der Tour den tollen Blick über die Schlucht hatten. Danach ist es zum Glück nicht mehr weit bis zur Straße, wo diese unerwartet anstrengende, aber schöne Tour endet.