Die Busfahrt selbst dauert nur wenige Minuten, bietet aber auch eine kleine Besonderheit: Da in Thailand Linksverkehr herrscht und in Laos Rechtsverkehr, wechselt der Fahrer mit Hilfe einer Achterschleife die Straßenseite. Dann überqueren wir die Brücke und sind endlich in Laos. Dumm, dass der Fahrer dies auf den nächsten Metern schon wieder vergisst und zurück auf die linke Seite driftet. Erst als ihm ein anderer Bus hupend entgegenkommt, schwenkt er wieder nach rechts. Dann werden wir auch schon bei der Visavergabestelle abgesetzt und vom nächsten Luang-Say-Mitarbeiter willkommen geheißen.
Kee, wie er heißt, ist für die nächsten zwei Tage unser Guide und begleitet uns an den richtigen Schalter. 30 US-Dollar sind pro »Visa on Arrival« für 30 Tage zu berappen. Trotz der schlampig ausgefüllten Formulare erhalten wir unsere Pässe schon nach kurzer Bearbeitungszeit mit einem neuen Kleber zurück. Wunderbar, schon erledigt. Weniger Glück hat ein belgisches Paar. Sie hatten ihre USD direkt bei der Ankunft umgetauscht und mussten ihre Visen dann in Kip bezahlen. Weil der Kurs wieder in Dollar umgerechnet wird, haben sie zusammen 85 anstatt der 60 US-Dollar bezahlt – ärgerlich.