Gegenüber dem Palastgelände führen 329 Stufen auf den Phou Si. Eine Terrasse verspricht einen guten Blick auf den langsam startenden Nachtmarkt und den Ho Phra Bang. Kurz darauf erreichen wir das im Bangkok-Stil errichtete »Kloster des Bambuswaldes«, den Vat Pa Houak. Hier befindet sich auch das Kassenhäuschen für den weiteren Aufstieg. Was uns übel aufstößt, ist der Verkauf von kleinen Vogelnestern, in denen winzige Vögel paarweise gefangen gehalten werden.
Ziel ist es, die Vögel an irgendwelche Möchtegerntierfreunde zu verkaufen, von denen sie dann freigelassen werden. Würden alle darauf verzichten, gäbe es hier keine gefangenen Vögel. Mit anderen Worten: Wer hier Vögel kauft, bezahlt letztendlich dafür, dass sie gefangen werden. Danach müssen sie in den winzigen Behältnissen elendig ausharren, bis irgend so ein Depp vorbeikommt. Aber sei es drum. Der Buddhismus verlangt Gutes zu tun – Pali punna. Das zählt mit Sicherheit nicht dazu!!!