Auch wenn die Arbeit für die Menschen wichtig und körperlich nicht allzu anstrengend ist, birgt sie auch Risiken für die Gesundheit. Als Grund nennt unsere Reiseleiterin einen Inhaltsstoff der Muskatnuss, der das Gehirn benebelt. Wer lange Zeit in der Fabrik arbeitet, büßt dadurch einen Teil seiner Denkleistung ein. Um dem vorzubeugen, tragen einige Arbeiter einen Mundschutz. Der Schutz sorgt dafür, dass sie weniger Muskatnussstaub einatmen. Ob dies auf lange Sicht wirklich schützt, ist allerdings fraglich. Dafür bräuchte es schon spezielle Masken mit einem wirksamen Filter. So wirkt es mehr wie ein Placebo, der die Arbeiter ein wenig beruhigen soll.
Wir zumindest nutzen die Gelegenheit, um ein paar Muskatnüsse mitsamt der Schale einzusammeln. Denn im Gegensatz zu den Früchten ohne Schale, die es bei uns zu kaufen gibt, behalten diese über viele Jahre ihr Aroma. Kurz überlegen wir, dass man mit dem Export bzw. dem Import der Muskatnüsse mit Schale eine echte Marktlücke erschließen könnte. Bald aber verwerfen wir den Gedanken wieder. Durch unsere freiberufliche Tätigkeit als Reisejournalisten und Buchautoren haben die Finanzämter schon jetzt ihre Sorgen. Wie würde dann wohl unser Steuerbescheid aussehen, wenn wir nun auch noch damit beginnen, mit Muskatnüssen aus Grenada zu handeln?