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Köcherbaumwald, Spielplatz der Riesen

Köcherbaumwald
Köcherbaumwald

Am nächsten Morgen brechen wir in Richtung Süden auf. Das heißt, erst geht es von der Lodge zurück nach Mariental und ab dort weiter über die B1 zum Köcherbaumwald (Kokerboomwoud).

Wir haben Glück. Denn auch wenn die namibische Landschaft während der Wintermonate karg und trocken ist, die die Bäume stehen dafür in voller Blüte.

Köcherbaumwald
blühender Köcherbaum (Aloe dichotoma)

Vor Ort will uns Sydney zunächst alles Wichtige über den Wald und die Köcherbäume erklären. Da wir aber in zehn Minuten schon wieder weiterfahren müssen, laufen Annette und ich sofort in den Wald. Wobei Wald? Die Köcherbäume stehen recht verstreut in der Landschaft.

Und doch sind es an dieser Stelle etwa 300 Stück. Weltweit ist das einmalig. Zwischen den Bäumen liegen schroffe Felsklötze, die teils wie von Hand übereinander gestapelt wirken. Daher wird die Gegend auch Spielplatz der Riesen genannt.

im Winter (Juli) blühen die Köcherbäume (Aloe dichotoma)
Köcherbaum-Blüten (Aloe dichotoma)
Rinde des Köcherbaums

Die Köcherbäume können bis zu acht Meter groß werden und werden in Namibia, obwohl sie zu den Sukkulenten gehören (Aloe dichotoma), zu den Bäumen gezählt. Ihren Namen haben sie von den Buschmännern (San),

welche die ausgehöhlten Äste des Baums einst als Köcher für ihre Pfeile nutzten. Heute jedoch stehen die Bäume in ganz Namibia unter Naturschutz.

Köcherbaumwald
Köcherbaumwald

Video Köcherbaumwald in Namibia

Eindrücke vom Köcherbaumwald (Kokerboomwoud) und Spielplatz der Riesen im Osten Namibias.
VG Wort
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