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Floßfahrt auf dem River Kwai

Mit dem Bambusfloß auf dem Kwai

Kwai River - das ist nicht die historische Brücke!
Kwai River - Haus auf Stelzen

Wenn schon nicht mit dem Elefanten, so geht es doch zumindest mit dem Floß auf den River Kwai. Sehr schön finden wir, dass pro Sitzbank nur zwei Plätze vorgesehen sind und damit jeweils nur acht Personen auf ein Bambusfloß kommen. Sicherheit ist natürlich auch hier oberstes Gebot, weshalb wir bereits am Land eine Schwimmweste anziehen sollen.

Allerdings ist es dadurch gleich noch mal ein kleines Stück wärmer. Kein Wunder also, dass schon bald die meisten Westen wieder ausgezogen sind und - von den Bootsführern akzeptiert - als Sitzunterlage Verwendung finden.

Mit dem Floß auf dem Kwai River
Flussfahrt auf dem River Kwai

Als es losgeht, wird unser Floß ein ganzes Stück weit flussaufwärts gezogen. Zum Glück sitzen wir ganz hinten. Denn auch wenn die Sicht vorne vielleicht einen Hauch besser ist. Der rußige Dieselgestank des vorgespannten Motorbootes ist dort ganz sicher stärker als im Heck.
Nach einigen Minuten jedoch hängt sich unser Flößer aus und die Motorboote verschwinden in hohem Tempo flussabwärts.

Dann kehrt Ruhe über den Fluss ein. Und im nächsten Moment schon können wir die Floßfahrt mit Blick über das träge dahinfließende Wasser und auf die üppige Ufervegetation genießen. Dahinter erhebt sich eine wunderschöne Berglandschaft aus der Ebene und lässt die Fahrt zu einem wirklich schönem Landschaftserlebnis werden.

Dschungel und Kwai River in Thailand
Floßfahrt auf dem Kwai River bei Kanchanaburi

Gerne wären wir noch ein ganzes Stück weiter flussaufwärts gefahren. Denn je näher man der Grenze Myanmars kommt, desto naturbelassener ist der Kwai, abgesehen vielleicht von ein paar schwimmenden Floßhotels, die aber sicherlich auch einen tollen Urlaub versprechen.

Den Namen übrigens trägt der Fluss erst ab Kanchanaburi, wo die beiden Flüsse »Kwae Noi« und »Kwae Yai« zusammenfließen.

Kwai River - Achtung Gestrüpp!
wunderschöne Landschaft am Kwai River

Flöße aber fahren (meist) abwärts. Und so treiben wir nicht zum früheren Burma, sondern im gemächlichen Tempo zurück zum Anleger. Und lernen es sogleich zu schätzen, einen guten Floßlenker zu haben. Denn eines der Boote verfängt sich im dichten Ufergestrüpp,

ein zweites schafft es durch das Hochwasser fast nicht mehr rechtzeitig zum Anleger und muss zurückgezogen werden, während wir selbst ins Hinterwasser geraten und statt zum nahen Anleger wieder ein paar Meter flussaufwärts treiben. Dann aber ist die Fahrt leider auch für uns zu Ende.

VG Wort
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