Weite Teile des Tunnels werden jedoch bis dato als Zeitzeugen verwahrt. Wo der Beton fehlt, ist der Konglomerat-Felsen zu sehen, in welchem die Tunnel gegraben sind. Durch eindringendes Wasser bilden sich Tropfsteine, in kalten Wintern erhalten diese Gesellschaft von unzähligen Eiszapfen. Es gibt eine Ausstellung von Fossilien und Mineralien. Besonders eindrucksvoll ist der rekonstruierte Schutzbunker. An den Wänden hängen Proklamationen, mit denen die Oberkrainer zum Dienst an der Waffe gerufen wurden. Andere verbieten das Anlegen von Blumengärten.
Während des Krieges mussten darauf Kartoffeln und Bohnen gezogen werden. Beängstigend waren sicherlich für jeden die Luftangriffe. Eine Simulation verdeutlicht, bei welchem Grollen, Donnern und Beben die Menschen hier ausharrten. Nach dieser unheimlichen Erfahrung erlöschen plötzlich sämtliche Lichter. Gehört das noch zur Simulation? Nein, der Guide vor uns hat die Röhren verlassen und uns dabei vergessen. Während wir im Dunkeln stehen, sucht Joži im Schein ihrer Taschenlampe den nächsten Sicherungskasten.