Fußgängerzone Alter Arbat

Zugegeben, der Weg vom Alexandergarten (ebenso vom Kreml und Roten Platz) zum Alten Arbat ist zu Fuß nicht der kürzeste. So könnten wir auch mit der Metro direkt dorthin fahren. Da wir aber nie so genau wissen, ob wir anschließend den richtigen Ausgang finden,

wohl aber, dass die Wege unter Tage leicht mal ein paar hundert Meter lang werden können, ist es für uns die bessere und sicherere Variante. Zumindest können wir damit sicher sein, dass wir einer überfüllten U-Bahn mit all ihrer Hektik entgehen.

Metrostation Arbatskaya
Fußgängerzone Alter Arbat

Tatsächlich kommen wir etwa auf halbem Weg bei einer U-Bahn-Station vorbei. Um welche es sich handelt? Wer weiß? Ein paar Minuten später erreichen wir jedenfalls den Platz Arbatskije Worota. Läuft man gerade aus weiter, kommt man auf den Neuen Arbat.

Wir aber wollen ja auf den Alten und müssen uns nun in etwa halb links halten. Etwas weiter links von uns befindet sich der Eingang zur Metro-Station Arbatskaja, deren Form an den sowjetischen Stern erinnert.

einer von mehreren Portraitisten

Als wir schließlich die Fußgängerzone des Alten Arbats erreicht haben, dauert es nicht lange, und wir müssen auch schon wieder ein Stück zurücklaufen, weil wir die erste wichtige Sehenswürdigkeit verpasst haben: es ist eine rund 100 Meter lange, von Souvenirständen etwas verdeckte Mauer aus bunt bemalten Kacheln.

Im Reiseführer lesen wir, dass es sich um die »Wand des Friedens« handelt. Sie stammt aus der Zeit des kalten Krieges und offenbart die Friedenswünsche der Kinder. Leider sind mittlerweile viele Kacheln mit Graffitis neuerem Datums übersudelt.

Matrjoschkas fürs Kinderzimmer
endlich Pause!!!

Neben dem Wunsch nach Frieden, dem wir uns natürlich gerne anschließen, beschäftigt uns immer mehr der Wunsch nach einem gemütlichen Restaurant, einer warmen Mahlzeit und einer PAUSE.

Nach etwas auf und ab in der Fußgängerzone finden wir schließlich alles in einem türkischen Restaurant mit einer kleinen, sonnigen Terrasse.

VG Wort