Nachdem wir den Hügel überquert haben, gelangen wir zu mehreren Gebäuden des Dorfes Phja Thap. Es sind Bauernhöfe, die sich entlang einer befestigten Zufahrt reihen, in denen Angehörige der ethnischen Minderheit der Nung An leben. Auf dem ersten Blick wähnen wir uns fern jedweder Zivilisation. So bestehen die einzelnen Gebäude nur aus einfachen Steinfundamenten und Pfosten, an denen irgendwie Holzbretter genagelt oder anderweitig befestigt wurden.
Vieles wirkt provisorisch bis spartanisch, als befände sich das Tal in einer längst vergangenen Epoche. Erst nachdem wir uns etwas umgeschaut haben, bemerken wir die kleinen Satellitenschüsseln auf den Dächern, über welche die Fernseher in den Wohnhütten versorgt werden. Falls man nicht online ist, denn auch hier sind WLAN-Verbindungen für Internet längst gängiger Standard. Es ist ein durchweg schlichtes Leben - mit einem digitalen Tor zur Glitzerwelt.