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Ruprechtskirche

Auf dem Weg von der inneren Altstadt Richtung Donau kommen wir durch die Judengasse nahe der U-Bahn-Station »Schwedenplatz« zur Ruprechtskirche. Sie gilt heute als die älteste Kirche von Wien -

auch wenn unter der Peterskirche ebenfalls sehr alte Fundamente entdeckt wurden, die nach Ansicht manch eines Gelehrten noch ein paar Jahre älter sein könnten. Sicher aber ist, dass die Ruprechtskirche bereits im frühen Wien existierte.

Rubrechtskirche, älteste Kirche von Wien
Der Rubrecht bei der Kirche
Anne bei der Ruprechtskirche in Wien

Geweiht ist die Kirche dem Heiligen Ruprecht. Mit Grund: Denn er ist der Schutzpatron der Salzschiffer, was die Bedeutung der Kirche als mittelalterliches Salzamt unterstreicht.
Im Gebiet des römischen Vindobona errichtet, soll mit der Kirche die Stadt Wien gegründet worden sein.

Nachdem das Salzmonopol der Vergangenheit angehört, die Funktion als Pfarre von Wien im Jahr 1147 an den Stephansdom überging und sich die Stadt immer mehr ausgedehnt hat, ist die Kirche heute nur noch vom Franz-Josefs-Kai frei zu sehen. Zu diesem führt auch heute noch eine Treppe hinab.

Ruprechtskirche in Wien
Ruprechtskirche in Wien

Durch mehrere große Straßen, dem damit verbundenen Verkehrslärm und das Fehlen einer Promenade lohnt sich der Spaziergang zum Donaukanal im Winter jedoch nicht, sodass wir kurze Zeit später zurück ins Zentrum gehen.

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