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Niederbauen-Chulm

Wanderung auf den Niederbauen-Chulm 4/7

Aufstieg auf den Grat des Niederbauen
Ostflanke des Niederbauen-Chulm

Vom oberen Ende des Treppenwegs führt ein steiler, aber gut machbarer Bergpfad hinauf auf den Grat des Niederbauen. Der Aufstieg dauert eine gute Viertelstunde. Steinböcke sind leider nicht zu sehen, so dass ich mich wieder der Botanik widme.

Unter anderem wachsen hier Orchideen, die Europäische Trollblume, Küchenschellen (die auch verblüht noch richtig hübsch aussehen) und Trauben-Steinbrech.

Trauben-Steinbrech (Saxifraga paniculata)
Blick von der Ostflanke auf den Urnersee

Oben angekommen, überqueren wir die Grenze vom Kanton Uri zum Kanton Nidwalden. Über ausgetretene Pfade geht es anschließend hinauf auf den Niederbauen-Chulm (1923 m). Während wir selber in der Sonne wandern, ziehen an der Ostflanke des Bergs leider Wolken auf.

Für uns bedeutet dies, dass wir vom Gipfel lediglich in eine dichte weiße Wand schauen können. Wie nahe wir am Abgrund stehen, können wir hingegen nur ahnen; oder an den vielen Pflanzen sehen, die direkt unterhalb des Gipfels blühen. Denn die stehen so exponiert, dass sie nicht einmal von den Steinböcken gefressen werden.

Gipfel vom Niederbauen-Chulm
oberhalb der Ostflanke vom Niederbauen-Chulm

Welch herrliche Aussicht der Niederbauen-Chulm bei klarem Wetter bietet, zeigt ein Bild, das wir zuvor vom Fronalpstock aus aufgenommen haben. So ragt der Berg wie ein Schiffsbug zwischen dem Urnersee und dem Vierwaldstättersee in die Höhe.

Entsprechend schön ist dann der Blick vom Niederbauen-Chulm unter anderem zur Rigi-Hochflue, auf den Fronalpstock, dem Rophaien, Uri Rotstock, Brisen, das Stanserhorn und den Pilatus.

Wie ein Schiffsbug erhebt sich der Niederbauen-Chulm zwischen Urnersee und Vierwaldstättersee
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