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Aufstieg von Alp Weid zur Alp Laueli

Wanderung auf den Niederbauen-Chulm 2/7

Alp Weid
Aussicht von der Alp Weid zum Niederbauen

Auf dem Pfad oberhalb der Alp Weid gewinnen wir rasch an Höhe. Mit anderen Worten kommen wir bald leicht ins Schwitzen. Leider haben sich bei unserer Tour vier Wettervorhersagen geirrt, so dass es nach ein paar sonnigen Momenten wieder zuzieht.

Umso mehr lohnt es sich dafür, sich die Vegetation hier oben anzuschauen. So entdecken wir Knabenkräuter, die Kugelige Teufelskralle und wenige Exemplare der Berg-Waldhyazinthe.

Geflecktes Knabenkraut
Kugelige Teufelskralle (Phyteuma orbiculare)
Berg-Waldhyazinthe (Platanthera chlorantha)

Auf halber Höhe zwischen der Alp Weid und der Alp Laueli begegnen wir außerdem vier höchst neugierigen Ziegen. Vor allem meine Kamera hat es ihnen angetan. Immer wieder kommen sie so nah heran, dass ihre Nasen fast das Objektiv berühren.

Auch sonst scheinen die vier sehr neugierig zu sein. Denn wenige Tage vor unserer Wanderung sind sie aus ihrem Gehege ausgebrochen und auf eigene Faust durch die Bergwelt des Niederbauen gezogen.

Gewöhnliche Braunelle
Neugierige Ziegen

Nach einer knappen Stunde (ab Alp Weid) erreichen wir den Wegweiser Alp Laueli (Lauweli). Ab hier verläuft die Wanderung über einen blau markierten Pfad. Wer sich mit den Farben der Alpen nicht auskennt, findet wenige Meter weiter die Erklärung: Alpinwanderweg. Das heißt, Benützung auf eigenes Risiko, alpine Ausrüstung erforderlich, nur für trittsichere, schwindelfreie und erfahrene Bergwanderer.

Insbesondere gilt dies bei Nässe, wenn die Wege weniger Halt bieten. Ein zweites Schild warnt vor Steinschlag und Wildwechsel. Mit einem ganz anderen Problem habe hingegen ich zu kämpfen. Es ist eine Kuh mit wunderschön geformten Hörnern, die mehrmals auf mich zu läuft, sodass ich zurückweichen muss - und dabei in einen Kuhfladen tappe ...

Ostflanke vom Niederbauen-Chulm
Hinterwälder mit mustergültigen Hörnern
VG Wort
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