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Schlachtkapelle und Rückkehr nach Sattel

Wanderung von Sattel auf den Morgartenberg 5/6

Ägerisee
Haus bei Wart

Mit seinem höchsten Punkt auf gerade mal 1.244 Meter und lediglich 500 Meter Höhenunterschied ist die Wanderung auf den Morgartenberg weder besonders spektakulär noch anstrengend. Nein, hier sind es - neben der Historie - die kleinen Dinge, welche die Wanderung liebenswert machen. Nach der Attacke einer süßen Katze bei Obermorgarten ist es bei Fisteren ein leises Grunzen,

das wir bei den Häusern von Fisteren hinter einem Busch hören. Sekunden später laufen zwei kleine Hängebauchschweine auf den Weg. Mit ihren kleinen Schwänzen kräftig wedelnd, begrüßen sie uns aufgeregt, bevor sie uns neugierig beschnüffeln.

Schweine bei Wart
vor Annette ist kein Tier sicher...

Nach der zweiten tierischen Episode des Tages spazieren wir über die Dorfstraße hinab zur stark  befahrenen Durchgangsstraße bei Schornen. Nachdem wir einen alten Wehrturm passiert haben, müssen wir die Seite wechseln, um die Schlachtkapelle zu erreichen.
Vor Ort lesen wir, dass die Kapelle Anfang des 17. Jahrhunderts eine vermutlich bereits kurz nach der Schlacht bei Morgarten gebaute Gedächtniskapelle ersetzt hat.

Auf einem zweiten Schild heißt es: »Das stolze Heer wurde zerschlagen wie irdenes Geschirr.« Nun, wie irdenes Geschirr wohl eher nicht. Gesichert aber scheint, dass den Eidgenossen das schwierige Gelände am Morgarten half, den zahlenmäßig und durch seine Ausrüstung überlegenen Gegner aufzureiben.

Wehrturm bei Schornen
kleines Schwein
Wanderweg von Fisteren nach Schornen

Wieder zurück auf der anderen Seite der Straße, geht es nochmals wenige Meter nach oben, bevor wir den Schildern zurück nach Sattel-Dorf folgen können,

wo wir nach rund viereinhalb Stunden inklusive Pause wieder auf dem immer noch leicht sumpfigen Großparkplatz ankommen. Welch ein Glück, dass ich das Auto eh erst nach der Wanderung durch die Waschstraße schicken wollte ...

Schlachtkapelle
Innenraum der Schlachtkapelle
VG Wort
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