Kapelle St. Martin

Wanderung von Küssnacht durch die Hohle Gasse 2/5

Wanderweg von Küssnacht zur Hohlen Gasse
alter Bauernof bei Küssnacht

Rein landschaftlich ist der Weg zur Kapelle St. Martin der schönste Abschnitt der Wanderung, weil ruhigste. Die Gegend ist von alten, teilweise etwas verfallenen Bauernhöfen, von Obstplantagen und Wiesen geprägt. Die Kapelle selbst wurde erstmals 1487 in einer Gült (Grundpfand) erwähnt. 1654 weihte sie der Bischof von Konstanz neu.

Danach wurde die Kapelle mehrmals verändert: im Jahr 1782 erhielt sie ein neues Türmlein, das 1888 gegen einen Spitzturm und 1982 gegen einen Turm mit Zwiebelhaube ausgetauscht wurde. Bei der letzten Renovierung fanden die Bauarbeiter Fresken aus dem 15. und 16. Jahrhundert.

alter Bauernhof bei Küssnacht
Eingang in den Hof bei der St. Martins-Kapelle
Aufgang ins Haus bei der St. Martins-Kapelle

Nachdem wir einen Blick in die Kapelle geworfen haben, kommen wir über einen sonnigen Weg und den Wirtschaftsweg »Gadmenhof« in einen schmales Waldstück. So wie wir dieses über eine Kuppe hinunter gelaufen sind, müssen wir die stark befahrene Zugerstrasse überqueren. Schade, dass es keine Übergangshilfe gibt.

Sei es drum. Auf der anderen Seite der Straße kommen wir abermals durch eine von Wiesen geprägte Landschaft. Hier folgen wir dem Badweidweg und dem Rossallmig hinauf zum Rütlimattweg - oder auch einfach den Schildern Richtung Hohle Gasse und Immensee.

Wanderweg von der St. Martins-Kapelle zur Hohlen Gasse
St. Martins-Kapelle bei Küssnacht am Rigi

Etwas verwirrend finden wir, dass wir wenig später, bei der Bushaltestelle »Hohle Gasse«, mit der Artherstrasse eine zweite Straße überqueren müssen, ohne dass wir dort ein Hinweisschild sehen. Der richtige Weg ist jedoch kaum zu verfehlen:

einfach gerade aus rüber und zwischen den beiden Bauten mit den Aufschriften Nordflügel bzw. Ostflügel durchgelaufen und den Hinweisen zum Gymnasium Immensee folgen. Gut 200 Meter weiter erreichen wir die Hohle Gasse.

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