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Holzegg

Wanderung auf den Grossen Mythen 3/7

Holzegg und Grosser Mythen
Blick zurück Richtung Ibergeregg

Auf der Abschnitt von Zwäcken nach Holzegg sind wir froh, dass wir nicht - wie zuerst geplant - vom Tal zum Mythen hinaufgestiegen sind. Denn so können wir bei strahlendem Sonnenschein auf die dichte Nebeldecke hinab schauen,

anstatt erstmal zwei Stunden durch die graue und nasskalte Suppe latschen zu müssen. Zudem ist die Wanderung dadurch einiges leichter, da wir so nur etwa die Hälfte an Höhenmetern (inklusive Rothenflue beim Rückweg) bewältigen müssen.

mit Annette geht es steil bergauf
Bergweg Grosser Mythen - betreten auf eigene Gefahr
Grosser Mythen

Bis nach Holzegg wird der Strom der Wanderer (oder auch Spaziergänger, denn mehr als ein längerer Spaziergang ist es nicht) durch die verschiedenen Restaurants immer dünner. Erst bei der Seilbahn Holzegg - Brunni, von wo ein weiterer Wanderweg zum Mythen hinaufführt, werden es wieder ein paar Leute mehr.

Im Gegensatz zum Wanderweg, der nach Schwyz führt, können wir den Weg nach Brunni auf der ganzen Länge bis hinunter zum Wanderparkplatz an der Talstation überblicken. Damit ist Brunni bei Hochnebel sicher eine gute Alternative zum Start in Schwyz.

Sicht über Holzegg
Serpentine am Grosser Mythen

Beim Holzegg bleiben unsere immer noch munteren Plaudertaschen zurück. Vom Gasthof sind es nur noch wenige Meter bis zum Bergweg auf den Mythen. Auch wenn im Rother Wanderführer steht, dass man trittsicher und schwindelfrei sein sollte, ist der Aufstieg bei trockenem Wetter gar nicht so schwer, wie man erst denkt. Trittsicherheit ist schon von Vorteil.

Auch Wanderstöcke sind auf dem steinigen Untergrund zu empfehlen. Da es an keiner Stelle unangenehm steil bergab geht und die kniffligeren Bereiche auf der Talseite mit einem Stahlseil gesichert sind, kommt man aber auch ohne Stöcke und sogar mit guten Freizeitschuhen den Berg hinauf.

Wechsel zwischen Nebel und Sonne unterhalb des Mythen
Blick aufs Nebelmeer über Schwyz
VG Wort
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