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Zabriskie Point im Death Valley National Park

vom mühsamen Bergbau zum beliebten Aussichtspunkt

Sandsteinhügel im Death Valley
Death Valley - Blick über die Sandsteinhügel beim Zabriskie Point

Wir haben Glück. Eine Stunde vor Sonnenuntergang und damit bei idealen Lichtverhältnissen erreichen wir den Zabriskie-Point. Er ist der bekannteste Aussichtspunkt im Death Valley und im Sommer für viele Besucher der einzige Halt im Nationalpark.

Denn die Reiseveranstalter wollen nicht riskieren, dass ihre Teilnehmer aus den Latschen kippen. Schließlich ist es leichter, sich zu überschätzen, als zwei Liter Wasser pro Stunde zu trinken, wenn man sich im Freien aufhält - und die braucht es, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Annette beim Zabriskie Point
Death Valley - Aussicht beim Zabriskie Point

Aber das sind nicht unsere Sorgen. Im Gegenteil. Auf dem Weg vom Besucherparkplatz bis hoch auf den Aussichtspunkt pfeift uns ein kühler Wind um die Ohren. Reißverschlüsse werden hoch, Kapuzen über gezogen, bevor die Hände in die Jackentaschen wandern. Andererseits haben wir der eisigen Winterluft eine bessere Sicht als sonst zu verdanken,

da die Luft klarer ist als in den warmen Monaten. Dadurch erleben wir die Aussicht über die Schluchten rund um den Zabriskie Point sowie den vor neun Millionen Jahren ausgetrockneten Lake Zabriskie in einem goldfarbenen Licht.

Panorama beim Zabriskie Point

Wie der Name des Aussichtspunktes vermuten lässt, erinnert der Zabriskie-Point an einen Polen. Genau genommen, an den Bergarbeiter Christian Brevoort Zabriskie, der sich beim Abbau von Borax (auch Tinkal oder Natriumborat genannt), als besonders fleißig hervor tat und Vizepräsident und Geschäftsführer der Pacific Coast Borax Company war.

Das Mineral Borax wurde früher für die Seifenproduktion gefördert und in großen Wagen, denen zwei Pferde und achtzehn  Mulis vorgespannt waren, aus dem Death Valley heraustransportiert.

VG Wort
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