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Häufige Fragen zu Rundreisen durch die USA

Zu welcher Jahreszeit haben wir die Reise unternommen?

Von Weihnachten bis zum 11. Januar, also mitten im Winter, der uns mit Temperaturen bis -20° Celsius am Bryce Canyon und Grand Canyon ungewöhnlich kalt empfing.

Was ist bei der Einreise in die Vereinigte Staaten zu beachten?

Staatsbürger der EU benötigen kein Visum für die USA, wenn ihre Reisedauer nicht mehr als 90 Tage beträgt und sie die Reise aus touristischen oder geschäftlichen Zwecken antreten. Allerdings unterliegt das visumfreie Reisen strengen Sicherheitsbestimmungen und wird eine Antragsgebühr in Höhe von 14 $ fällig, welche nur mit Kreditkarte gezahlt werden kann. Der Einreiseantrag wird über das elektronische Reisegenehmigungssystem ESTA gestellt. Um das Formular ausfüllen zu können, benötigen Sie die Flugnummer oder Name des Schiffes, mit dem Sie in die USA einreisen.

Neben den persönlichen Daten und der Ausweisnummer vom Reisepass werden einige Fragen zu ansteckenden, körperlichen und geistigen Krankheiten und eventuell belastender Delikte gestellt. In der Regel sind hier alle Punkte mit »Nein« anzukreuzen.
Der Koffer darf nicht abgeschlossen werden, da einzelne Gepäckstücke manuell nachkontrolliert werden. Schlösser, die sich nicht öffnen lassen, werden aufgebrochen, ohne dass es dafür Ersatz gibt. Wer das umgehen will, sollte sich vor der Reise ein z.B. Kofferband mit TSA-Schloss kaufen. Dieses können die Sicherheitskräfte mit einem speziellen Schlüssel öffnen.

Welche Erfahrungen haben wir mit dem Veranstalter gemacht?

Unsere Erfahrungen mit Berge & Meer waren bisher immer gut. Dementsprechend waren die Hotels (fast) alle in Ordnung, wenn auch leider etwas ab vom Schuss. Das Gold Coast Hotel war nicht so der Renner, dafür aber in der Nähe vom Vegas Strip, sodass wir uns eh kaum im Hotel aufgehalten haben. Die gewählte Reiseroute ist gut ausgesucht und beinhaltet einige landschaftliche Höhepunkte. Etwas Pech hatten wir mit dem Wetter (Schneestürme), welches das Programm durcheinander gewirbelt hat.
Durchgeführt wurde die Rundreise von American Ring Travel (ART). Beim Schneesturm hat ART gut reagiert, indem die zwei Tage in Las Vegas vorgezogen wurden. Leider mussten wir später nochmals nach Las Vegas zurückkehren, um zwei Teilnehmer einer anderen Rundreise abzuholen.

Dadurch war es nicht möglich, das Monument Valley und ein Indianerreservat zu besuchen. Noch vor Ende der Reise hat ART jedem Teilnehmer für den verlorenen Tag 150 US-Dollar gezahlt.
Die erste Woche leider völlig überfordert war unser Reiseleiter (Michael H.). Weil wir immer erst spät losfahren konnten und er sich wiederholt an für die Reise oder den Tag irrelevanten Sachen aufhielt, blieb für die Programmpunkte zu wenig Zeit. Nachdem ich mit ihm darüber gesprochen hatte, lief es in der zweiten Woche besser, hatten wir in den Nationalparks deutlich mehr Zeit und baute er verschiedene zusätzliche Punkte in das Programm ein, die nicht in der Reisebeschreibung enthalten waren.

Wie viele Teilnehmer hatte unsere Reisegruppe?

Unsere Reisegruppe hatte eine Stärke von 13 Teilnehmern - das ist ungewöhnlich wenig für eine solche Rundreise.

War die Reise ihr Geld wert und wie kann man diese buchen?

Ja. Wie bei allen anderen Reisen, die wir bisher mit Berge & Meer unternommen haben, zeichnet sich auch diese Reise durch das sehr gute Preis- Leistungsverhältnis aus. Abgesehen davon, dass wir für die Hotels als Individualreisende einiges mehr hätten zahlen müssen, hätte uns spätestens der Schneesturm durch die nötige Umplanung ein riesiges Loch in die Reisekasse gefressen. Das blieb uns so erspart.

Auch im Vergleich zu anderen Reiseveranstaltern ist die Reise, gemessen am Umfang, deutlich günstiger. Auf der anderen Seite lief bei dieser Reise leider einiges schief. So hat es unser Reiseleiter immer wieder geschafft, das Programm durch seine Ego-Trips zu kürzen bzw. über den Haufen zu werfen. Dadurch haben wir einiges weniger erlebt als vorgesehen.

Wie sieht es mit dem Geld und Kreditkarten aus?

Bis auf ein paar wenige Dollar haben wir kein Bargeld mitgenommen und auch keine Euro vor Ort getauscht, sondern alles am Geldautomaten geholt. Diese gibt es an praktisch jeder Ecke sowie in den Hotels und Geschäften, wobei allerdings oft eine Gebühr vom Automatenbetreiber berechnet wird.

Das teuerste, was wir gesehen haben, waren 5 USD für 100 USD Bargeld an einem Wells Fargo-Automaten, der in einem Supermarkt stand. Bei einer Bank bei Phönix mussten wir keine Gebühr zahlen. Mit unserer Visa-Card hatten wir nirgends Probleme, American Express wird nicht überall angenommen.

Strom, Spannung, Steckdosen und Adapter in den Vereinigten Staaten?

Für die USA braucht man einen Adapter für die Stecker Typ A (Nema 1-15, 2-polig) und B (Nema 5-15, 3-polig). Die Spannung beträgt 120 Volt bei 60 Hertz.

Wie ist das Essen während der Rundreise und in den Hotels?

Wir hatten lediglich Frühstück und das ist nichts, woran man sich gewöhnen sollte. Denn in den meisten Hotels bestand dies aus Rührei (oder Spiegelei, Omelett) mit Speck oder Kochschinken und Rösti sowie gebuttertem Toast mit Konfitüre und Honig. Dazu O-Saft und schwachen Kaffee. Auf Nachfrage gab es auch Schwarztee und Kelloggs. Bei Hotels mit Büfett kamen Joghurt und Früchte dazu. Insgesamt war aber auch dort die Auswahl mager und das Angebotene in der Regel kalorienreich. In den Staaten gesund zu frühstücken, ist schwierig.
Mittags und abends hatten wir dann die Wahl zwischen verschiedenem Fastfoodzeugs und ab und zu aber auch vollwertigen, leckeren Gerichten. Sehr oft haben wir das Essen ausfallen lassen, weil es uns einfach zu viel wurde.

Während die Lebensmittelpreise deutlich höher als bei uns sind, ist das Essen gehen übrigens ausgesprochen günstig. Zum Beispiel beim Homeland Buffet haben wir das erste Mal p.P. 10 Dollar, das zweite Mal nur 7 Dollar inklusive Getränke und Steuer gezahlt. Wer in einem Restaurant mit Bedienung Essen geht, muss die Steuer und den Service dazurechnen, sodass die tatsächlichen Preise etwa ein Viertel höher sind als auf der Karte angegeben. Auch in den Supermärkten ist die Steuer nicht im ausgeschilderten Preis enthalten. Als weiteres Hindernis kommt hinzu, dass es sich oft um Clubpreise handelt, die man als Tourist nur mit Glück (bei uns eher Pech wg. Schneesturmrabatt) bekommt.

Panorama Zion National Park
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