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Annette und Lars trauen sich

im Standesamt von Konstanz
die Standesbeamtin

Der Vorteil einer minutiösen Planung ist natürlich, dass es so gut wie keine Wartezeiten gibt. Dadurch konnten wir, kaum dass wir alle im Hof des historischen Rathaus’ von Konstanz angekommen waren, auch schon gleich in das hübsche Trauungszimmer vom Standesamt gehen.

die Ringe werden getauscht
die Ringe werden getauscht

Da waren sie also nun. Knapp fünf Jahre, nachdem sie in Tiengen zusammengekommen waren, durch Lars’ Studium in Dresden vier von sechs Semestern getrennt und durch seine erste und einzige Stelle nach dem Studium und vor der Selbständigkeit erst noch dabei, aus zwei kleinen Haushalten einen zu machen. Zusammen mit ihren Trauzeuginnen, Birgit und Tanja,

lauschten sie gespannt den Worten der Standesbeamtin, bevor es schließlich ernst wurde, die Ringe getauscht und die Braut geküsst wurde - und die Braut ihren Bräutigam küsste. Und als wenn es kein morgen mehr gäbe, die beiden gar nicht voneinander ablassen wollten... bis der Kuss schließlich von allen möglichen Seiten abgelichtet war.

- Ihr dürft Euch jetzt küssen -
jetzt wird es ernst

Was sie in ihrer Aufregung nicht mitbekamen: während sie sich vorne auf sich konzentrierten, wurde in den hinteren Reihen um die Braut geschachert. Denn weil Annettes Schwiegervater zu den Zeit ein Gewächshaus voller Gurken hatte und Lars’ Schwiegervater gerne Gurken isst, hat letzterer versucht,

für sein Mädchen ein paar Gurken zu bekommen. Als sie sich nach einigem hin und her, verhandeln und dagegenrechnen schon auf nur zwei geeinigt hatten, flüsterte Annettes Papa zu Lars’ Papa »Drei«, just einen Moment vor dem Ja-Wort der beiden. Die Sache war besiegelt.

Annette: prima, alle Klauseln enthalten!
Lars: Ich muss mir das Kleingedruckte später noch anschauen ...
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