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Asa Wright Nature Centre

im schönsten Naturschutzgebiet von Trinidad

Das Asa Wright Nature Centre gilt als das schönste Naturschutzgebiet auf Trinidad. 15 Kilometer von Arima entfernt, ist schon die Anfahrt ein Erlebnis. Über etliche Kurven fahren wir durch die Bergwelt, wobei sich immer wieder Ausblicke in die tief eingeschnittenen Täler ergeben.

Von dem hohen Verkehrsaufkommen, das wir beim Anflug auf Trinidad gesehen hatten, ist in diesem Teil der Insel nichts zu spüren. Im Gegenteil: auf den letzten fünf, sechs Kilometern begegnen uns nur zwei entgegenkommende Fahrzeuge.

Blüte im Park
Hummerschere (Heliconia ssp.)
Bromelie

Obwohl das Naturschutzgebiet in einem entlegenen und früher schwer zugänglichen Gebiet liegt, blickt das Asa Wright Nature Centre auf eine bewegte Vergangenheit zurück. So war es Ende des 19. Jahrhundert zunächst eine deutsche Farm, auf der Friedrich Wilhelm Meyer Kaffee, Kakao und Zitrusfrüchte angebaute.

Nachdem der Ertrag nur mau ausfiel, gab sein Sohn die Plantage Spring Hill Estate 1925 auf und verkaufte sie später an den Geologen Joseph Holmes. Von ihm übernahm das Ehepaar Dr. Newcome Wright und Asa Wright das Gelände. 1949 ließen sie hier Forscher eine Station einrichten, mit der die ehemalige Plantage später verschmolz.

Bromelie
Säbelpipra (Manacus manacus)

Heute lockt das Asa Wright Nature Centre Naturliebhaber aus aller Welt an. Neben zahlreichen Baumriesen kommen hier allein über 100 Vogelarten vor. Eine ganze Reihe von ihnen wie der Mot Mot, verschiedene Kolibris, Tangaren,

Zuckervögel und der Kappennaschvogel lassen sich gut von der Veranda vom Haupthaus beobachten. Auch auf dem Weg dorthin, vorbei an zwei Kakao-Trockenlagern, sehen wir schon die ersten Kolibris.

Blick in den Wald beim Nature Centre
noch eine schicke Blüte im Asa Wright Nature Centre
kleiner Wasserfall im Naturschutzpark

Interessanter freilich ist ein Spaziergang durch das Reservat. So laufen wir vor dem Mittagessen bis zum Balzplatz der Säbelpipra und staunen, dass sie sich tatsächlich in etwa dort befinden, wo ein Schild hinweist. Auch hören wir in der Ferne den Glockenvogel, der sich aber nicht blicken lässt.

Wie auch der Ölvogel oder Fettschwalm, der sich zu seinem Unglück nur von ölhaltigen Früchten ernährt. Dadurch hat er nämlich selbst einen so hohen Ölgehalt, dass er früher einfach aufgespießt und als Fackel oder ausgelassen und als Lampenöl verwendet wurde. Zum Glück steht der Vogel heute unter strengem Naturschutz.

Asa Wright Nature Center | Vogelparadies auf Trinidad

Eindrücke vom Asa Wright Nature Center im Norden von Trinidad. Bei einem Rundgang haben wir einige seltene Vogelarten gefilmt sowie einen Abstecher zu einem nahe gelegenen Wasserfall unternommen.
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