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Spaziergang zur Stone Haven Bay

Blick vom Black Rock über die Bucht Stone Haven
Hotel Seahorse Inn an der Stone Haven Bay

Nach einem weiteren faulen Tag am Strand der Courland Bay brechen wir nachmittags auf, um zu der benachbarten Stone Haven Bay zu spazieren. Mit den Plantation Villas im Süden der Bucht, dem Grafton Beach Resort und dem Le Courland Resort im mittleren Teil und dem Seahorse Inn am nördlichen Ende steht die Bucht ganz im Zeichen des Tourismus’.

Dennoch hält sich der Trubel am weit geschwungenen Sandstrand in überschaubaren Grenzen. Ob es daran liegt, dass die Gäste eine Straße überqueren müssen, um zum Strand zu kommen, oder die Gärten der Anlagen so schön sind, dass die meisten im Hotel bleiben, wissen wir nicht. Aber wen kümmert das schon, wenn er völlig ungestört über den Sandstrand laufen und der Brandung lauschen kann?

Strand an der Stone Haven Bay
Strand an der Stone Haven Bay
Kokospalme am Strand

Erst im südlicheren Teil, als wir schon nahe der Felsen sind, entdecken wir einen weiteren Grund, warum hier so wenig los ist: den Wahren Mancinellenbaum (auch Manchineel Tree, Hippomane mancinella). Der Baum und seine Früchte sondern einen Milchsaft ab, der von den Eingeborenen als Pfeilgift verwendet wurde. Dieser Saft ist so ätzend, dass schon Regentropfen, die vom Baum herabfallen, auf der Haut zu schwere Schäden verursachen können.

Wenn ein Tropfen des Safts oder Rauch eines brennenden Baums ins Auge gerät, kann dies zur Erblindung führen. Kühe, Pferde und verschiedene Vogelarten können die Blätter hingegen gefahrlos essen. Da wir uns nicht dazu zählen, halten wir lieber einen Respektabstand zu den Mancinellenbäumen und beobachten aus sicherer Entfernung zwei junge Wellenreiter, die sich direkt vom Strand in die Fluten stürzen.

Strand der Stone Haven Bay
Wellenreiter in der Stone Haven Bucht
VG Wort
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