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Fahrt entlang der karibischen Küste von Tobago

mit dem Taxi über die Insel

Anstelle einer Inselrundfahrt durch ganz Tobago haben wir uns daheim für eine Fahrt entlang der karibischen Küste und einer entlang der atlantischen Küste entschieden und dabei auch schon die beiden Termine mit Sunbird Holidays vereinbart.

Dies hat den Vorteil, dass wir alleine mit dem Fahrer unterwegs sind und ohne Rücksicht nehmen zu müssen, überall anhalten und so lange Verweilen können, wie wir es wollen. Nachdem wir bei der Einreise nur durch Zufall zum Hotel mitgenommen wurden, müssen wir einzig darum bangen, dass wir auch abgeholt werden.

Gebäude im Fort James
Kanonen in der Festung Fort James

Pünktlich auf die Minute (8.30) steht fest: es klappt. Ein etwas schüchtern schauender Taxifahrer macht sich im Eingangsbereich vom Turtle Beach bemerkbar. Das heißt eigentlich eher davor, weil ihm das Personal den Weg versperrt.

Ja, um einfach ins Hotel hineinspazieren zu können, muss man hier bekannt sein oder zumindest ein All-inclusive-Bändchen am Handgelenk haben. Um so schöner ist, dass er (David) uns gleich erkennt und, ohne Abzulesen, mit Vor- und Nachname begrüßt. Auf geht’s!

Great Courland Bay, Sicht zum Strand vom Hotel Turtle Beach
in Plymouth, Tobago

Fort Bennett

Der erste Halt ist das Fort Bennett in Black Rock. Nachdem wir dort aber schon waren, bleiben wir nur kurz, um dann auch schon weiter nach Plymouth zu fahren - und uns dort zu blamieren. Wie das? Nun ja, Plymouth ist bekannt für einen mysteriösen Grabstein mit der berühmten Inschrift: »She was a mother without knowing it,

and a wife without letting her husband know it, except by her kind indulgences to him.« (Sie war eine Mutter, ohne es zu wissen, und eine Ehefrau, ohne es ihren Mann wissen zu lassen, abgesehen von ihrer Art der Nachsichtigkeit gegenüber ihm.) Die Interpretation der Inschrift bleibt dem Besucher überlassen.

jede Ritze wird von den Pflanzen genutzt
Denkmal der Kolonie Kurland
mysteriöser Grabstein der 23-jährigen Betty Stiven und ihrem Kind.

Stattdessen fragen wir nach dem Denkmal, das die Polen zur Erinnerung an die Kolonie Courland oberhalb der Great Courland Bay errichteten. Als wir es sehen und bemerken, dass es sich um ein typisches Denkmal aus der Zeit des Warschauer Pakts handelt, schmunzelt David:

»Bisher haben mich alle nach dem Grabstein gefragt und keiner nach dem Denkmal. Ihr seid die ersten, die nicht das Grab, sondern das Denkmal sehen wollten.« Nur gut, dass wir zumindest von dem Fort James wussten, dass die Briten 1768 hier errichtet hatten.

Aussichtspunkt zwischen der Castara Bay und King Peter's Bay
Bucht von Castara
VG Wort
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