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Fort Granby und King’s Bay

Eingang zum Fort Granby
Fort Granby

Direkt auf der Landzunge Granby Point haben die Briten im 18. Jahrhundert ein Fort errichtet. Mal abgesehen von einem Hinweisschild am Eingang und einer Grabplatte im hinteren Bereich der ehemaligen Verteidigungsanlage erinnert heute jedoch nichts mehr an die Festung.

Viel mehr ist der Granby Point heute ein beliebtes Ausflugsziel von Familien. So laden mehrere Picknickstellen zum Verweilen ein und hat die Regierung einen Kinderspielplatz beim Parkplatz anlegen lassen.

Parkanlage beim Fort Granby
Felsen zwischen der Barbados Bay und Pinfold Bay

Bei unserem Rundgang müssen wir feststellen, dass tatsächlich nichts mehr von der Festung übrig geblieben ist. Oder etwa doch? So erzählt David, dass das Fort Granby auch damals von Bäumen dicht bestanden war. Dadurch war es den Soldaten möglich, ankommende Schiffe zu beobachten und sich auf der schmalen Anhöhe zwischen der Barbados Bucht und der Pinfold Bay zu bewegen,

ohne selbst entdeckt zu werden. Auch heute werden die niedrigen Bäume (oder hohe Sträucher?) noch als Versteck genutzt. Wenn nicht von Menschen, so doch von Fledermäusen, die wir durch unsere Anwesenheit aufschrecken, bevor sie um uns herum flattern.

unterwegs auf der Windward Road
Queen´s Bay, Tobago

Am Ende der Landzunge, sprich: am Granby Point, erwartet uns schließlich eine schöne Sicht auf die Barbados Bay, zur kleinen Insel Smith´s Island und zur palmengesäumten Pinfold Bay. Baden freilich möchten wir auch nicht - immerhin klatschen die Wellen mit solcher Wucht auf den Felsen,

dass uns die Gischt trotz mehrerer Meter Höhenunterschied noch oben auf der Landzunge trifft. Also zurück zum Auto und weiter der Windward Road entlang gefahren, um aus sicherer Distanz die in die Queen´s Bay rollenden Wellen auf uns wirken zu lassen.

King´s Bay
King´s Bay
VG Wort
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