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Mirador Boca de Tauce

Rand der Caldera de Las Canadas
Annette und Lars am Boca de Tauce

Nachdem die TF38 in die TF21 mündet und wir nach links Richtung Teide abbiegen, erreichen wir den Mirador Boca de Tauce. Auf mittlerweile 2050 Meter über dem Meer angekommen, befinden wir uns immer noch am Rande des Nationalparks, und sind doch schon mittendrin.

Zumindest, was die Aussicht betrifft. So erhebt sich südlich und westlich von uns eine schroffe Bergkette an der Grenze des Parks. Diese Bergkette umspannt die mit 17 Kilometern Durchmesser riesige Caldera Las Cańadas, aus der sich der Pico del Teide und der Pico Viejo erheben.

Blick über die untere Caldera zu den Felsen von Garcia
Regenbogen über dem Pico Viejo

Dabei wirkt der Kraterkessel wie ein großer, trocken gefallener See. Zuweilen ist er das auch. So befördern die oft heftigen Niederschläge jede Menge Material von den Hängen der umliegenden Berge in das Hochplateau. Während die größeren Brocken am Rand der Ebene liegen bleiben, wird der feinere Sand und Staub bis in Mitte der Caldera geschwemmt.

Bis ein Windstoß das Sediment aufwirbelt und wie in einem Wildwestfilm über das Plateau fegt. Wir sind begeistert - auch weil just in dem Moment, als wir auf dem Aussichtspunkt ankommen, ein Regenbogen über dem Pico Viejo erstrahlt.

Blick über die Caldera de Las Canadas
in Wolken leicht verhüllter Teide
VG Wort
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