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Wanderung zu den Teide-Eiern

Straße zum Teide
schon wieder ein aufgebrochenes Auto

»Schaut, dem haben sie auch die Scheibe eingeschlagen.« Es ist ja kaum zu glauben. Nachdem wir bei etlichen Parkplätzen glitzernde Splitter gesehen haben, entdecken wir auf dem Parkplatz nahe des Miradors de Tabonal Negro ein zweites Fahrzeug, dessen abgedeckter Kofferraum das Ziel von Banditen war.

Spätestens jetzt ist klar, dass dies kein Pech ist, sondern die logische Strafe für argloses Verhalten. Interessant ist allenfalls, dass ein Polizeifahrzeug an dem Parkplatz vorbeifährt, ohne das aufgebrochene Fahrzeug zu bemerken ...

Beginn der Wanderung
Wanderung zu den Teide-Eiern

Aus dem eigenen Schaden klug (noch klüger?) geworden, nehmen wir alles mit und öffnen zudem das Handschuhfach beim Beifahrersitz. Sicher ist sicher. Dann aber geht es los in Richtung Teide. Das heißt, zunächst gilt es erstmal:

Jacke fest zugezogen, Mütze auf und Hände, soweit möglich, in die Taschen. Denn auch wenn wir schon einen Vorgeschmack auf den eiskalten Wind bekommen hatten, hier oben, auf über 2.300 Metern über dem Meer, wird es nicht besser.

Landschaft unterhalb der Teide-Eier
die Schneegrenze ist erreicht

Im Gegenteil, je weiter wir den an sich bequemen Wanderweg hinauflaufen, desto steifer wird die Brise, die uns entgegenschlägt. Da wundert es mich nicht, dass der Aufstieg bis ganz hoch auf den Teide im Rother als schwarze und besonders anstrengende Tour gekennzeichnet ist.

Aber soweit wollen wir ja gar nicht, sondern uns reicht es, bis zu den Teide-Eiern zu wandern. Und außerdem entschädigt uns die gigantische Aussicht für die Strapazen, die wir bis dort auf uns nehmen müssen.

Abzweig nach Portillo
Blick über die Teide-Eier zur Nordküste
VG Wort
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